Technische Überprüfung von Motorbooten

Wrack

Ob eine Technische Überprüfung dieses, vermutlich in die Jahre gekommene Motorboot hätte retten können, kann ich nicht sagen. Allerdings erinnerte ich mich dieses Foto vom Mai 2016 an Zeiten, wo Motorboote alle 2 Jahre technisch überprüft wurden.

Im Südosten von Berlin führte der Motorwassersportclub MC Grünau e.V., unter dem Dach des ADMV bis 1989 diese Überprüfungen (TÜ) durch. Die Sicherheit auf dem Wasser sollte erhöht werden und Besitzer von kreativen Schwimmkörpern auf Gefahren hingewiesen werden.

Eine Zeit lang habe ich diese Technischen Überprüfungen als Abnehmer für den MC Grünau e.V. begleitet. Schaut man sich die Checkliste nach ca. 30 Jahren an, scheint diese nicht sehr viel an Aktualität verloren zu haben, wenn man auf dem Wasser mal wieder kreativen Handwerkern im Bootsbau begegnet ist.

Checkliste für die Abnehmer. Auf diese Dinge haben wir damals geachtet:
Technische Überprüfung von Motorbooten

Das Bundesministerium für Verkehr gibt übrigens die Broschüre: „Sicherheit auf dem Wasser“ mit wichtigen Regeln und Tipps für Wassersportler heraus.

Bootsversicherung

Bootsversicherung
M. Hellhoff, Allianz-Esa

Einbruch und Diebstahl schwer gemacht!

Der Schrecken nach einem festgestellten Einbruch sitzt tief, ist doch jemand in das so vertraute Reich eingedrungen und hat dieses oftmals dermaßen beschädigt und verwüstet, dass man nicht selten vollkommen fassungslos davor steht. Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren, die Polizei zu alarmieren um Anzeige zu erstatten, den Versicherer zu informieren.

Versicherungsunternehmen sprechen in der Regel von einem Einbruch, wenn ein gewaltsames Eindringen in verschlossene Räume vorliegt. Auch für die durch das gewaltsame Eindringen selbst entstandenen Schäden, z.B. am Schott, am Niedergang, an der Schließanlage oder auch an Fenstern und Luken vom Einbrecher verursachten Schäden besteht durch eine Yacht-Kaskoversicherung üblicherweise Versicherungsschutz. Ebenso für Vandalismus an oder in der Yacht, denn oft haben es die Einbrecher auf elektronische Bordgeräte  und auf hochwertige Ausrüstungsgegenstände abgesehen, die nicht selten mit groben Mitteln aus der Befestigung herausgerissen werden.

Martina Hellhoff, vertriebsverantwortlich für das Yachtgeschäft bei der Allianz Esa verweist auf besondere Aufmerksamkeit: „Nicht selten werden Anfragen von Bootseignern an uns herangetragen, ob es nicht besser sei, die Yacht zu Vermeidung von Einbruchschäden unverschlossen zu lassen. Dies gilt insbesondere bezogen auf die Zeit im Winterlager oder bei kurzen Abwesenheitszeiten, wenn das Schiff objektiv naheliegend voll ausgerüstet im Hafen liegt. Hiervon muss ausdrücklich abgeraten werden, denn ist die Yacht zu Tatzeit nicht verschlossen gewesen, kann dies nicht als Einbruchdiebstahl sondern als einfacher Diebstahl gewertet werden, was wiederum Auswirkungen auf den Versicherungsschutz hat.“

In einigen Yachthäfen sind Maßnahmen, dem Risiko des Einbruchdiebstahls oder auch des Diebstahls der ganzen Yacht zu begegnen und dieses zu minimieren, bereits umgesetzt worden. „Von mit entscheidender Bedeutung ist bereits die Auswahl des Liegeplatzes“ so die aktive Seglerin. „Ein umzäuntes Gelände, welches Zufahrt mit Fahrzeugen nur für Befugte ermöglicht, Kameraüberwachung in der Hafenanlage, Zugangsberechtigung für die Steganlagen selbst mittels Codekarte oder ein geregeltes Überwachungssystem in der Anlage durch das Hafenpersonal sind nur einige Bespiele.“

Die Expertin weiter: „Ganz besonders wichtig sind auch die Maßnahmen, die jeder Eigner selbst durchführen kann. Dies kann z.B. eine Vereinbarung mit Stegnachbarn sein, gegenseitig die Augen offen zu halten und die Absprache, sich vorab zu informieren, sollten zum Beispiel besondere Maßnahmen wie Arbeiten durch Externe anstehen. Nicht selten kommen Einbrecher getarnt als Handwerker, was zunächst für Außenstehende überhaupt keinen Verdacht begründet“.

Trotz aller gebotener Achtsamkeit und Vorsorge ist es nicht einfach, Boote und Yachten wirklich wirkungsvoll vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Aber es sind zahlreiche mechanische Sicherungen und natürlich elektronische Alarmsysteme im Fachhandel erhältlich, die den Einbruch bereits erheblich erschweren oder Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Für die hochwertigen Ausrüstungsgegenstände werden seit Jahren von der Wasserschutzpolizei  spezielle Gravuraktionen durchgeführt. Damit können die Teile bei Wiederauffinden eindeutig identifiziert und Diebe möglichst von vornherein abgeschreckt werden. Auch gegen das Abhandenkommen des ganzen Bootes kann man präventiv Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel mit leistungsfähigen satellitenbasierten Trackingsystemen, die ein Auffinden der mit einem Sender ausgestatteten Yacht weltweit ermöglichen.

„Grundsätzlich lässt sich sicher in allen Fällen empfehlen“, so Hellhoff „dass tragbare hochwertige Ausrüstung wie Laptop, Hand-GPS, Fernglas, Selbststeueranlage oder ähnliches bei Verlassen des Schiffes nicht an Bord verbleiben sollten. Backkisten sind zu verschließen, Luken und Schott zu verriegeln, Beiboote sind zu verstauen und sofern dies nicht möglich sein sollte, mittels Stahlseil mit dem Boot zu verzurren. Trackingsysteme sollten nicht erkennbar an einem versteckten Ort montiert sein. Auch hat ein hinterlegter Reserveschlüssel an Bord nichts verloren.“

Während der Zeit im Winterlager sollten grundsätzlich alle losen Ausrüstungsgegenstände  von Bord genommen und trocken und verschlossen gelagert werden. Die Vollkasko-Allgefahrendeckungen der Allianz Esa gewährleisten den Versicherungsschutz auch dann, wenn die Teile außerhalb des Bootes eingelagert werden.

„Auch der Diebstahl von Außenbordmotoren nimmt in den letzten Jahren immer weiter zu. In den Kasko-Versicherungsbedingungen der Allianz Esa sind konkrete Sicherungsmaßnahmen vorgegeben, beispielsweise für Außenbordmotoren und auch für Trailer. Während in der Vergangenheit eher kleinere und damit leichte Motoren entwendet wurden, besteht heutzutage ein ausgeprägter Ideenreichtum, um auch schwerere Motoren mit hohen Leistungen demontieren und wegzuschaffen zu können – sehr häufig direkt vom Boot aus über den Wasserweg“, so Martina Hellhoff.

Präventiv bietet die Wasserschutzpolizei auch für Außenbordmotoren den Gravurservice an und der Fachhandel hält zahlreiche Sicherungsmöglichkeiten bereit, um das kostbare Eigentum von Yacht- oder Bootseignern bestmöglich vor Langfingern zu schützen.
Martina Hellhoff: „Für klar formulierte und umfangreiche Versicherungsbedingungen steht die Allianz Esa mit drei Vollkaskoprodukten für umfassende Leistungen und  Services. Die drei Konzepte garantieren Versicherungsschutz auf Basis einer Allgefahrendeckung. Dies bietet dem Yachteigner enorme Sicherheit, da für alle Ereignisse Versicherungsschutz besteht, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Und eine Allgefahrendeckung macht es zudem für den Eigner einfacher zu seinem Recht zu kommen, denn sie verlagert die Beweispflicht auf den Versicherer“.

Wenn Sie Fragen haben: Ihr Versicherungsfachmann oder Ihre Allianz Agentur vor Ort beraten Sie umfassend und erstellen Ihnen gerne einen Versicherungsvorschlag für Ihr Boot oder Ihre Yacht.


Gastbeitrag von Martina Hellhoff (Allianz-Esa, Chief-Underwriter Deutschland Yachtversicherungen)

Motorbootrennen Berlin Grünau 2015

20. Internationale ADAC-DMYV Motorbootrennen Berlin-Grünau 2013

Am 22.08. und 23.08.2015 findet auf der Regattastrecke Berlin-Grünau das 22. Internationale Motorbootrennen statt. Am Start sind die Klassen FR1000, F-ADAC, ADAC-Masters (F4) und Jet-Ski. Ich unterstütze Jens Westphal Klasse (F4), der bei den ADAC-Masters (F4) für den MC Grünau e.V. startet.

Wie in den vergangenen Jahren bin ich mit meiner Kamera dabei und werde auf dieser Seite Fotos veröffentlichen. Organisiert wird das Rennen vom ADAC Berlin – Brandenburg e.V. und mit Unterstützung vom DMYV / MVB.

Ausschreibung, Nennung, Zeitplan, Kurs, Karte werden auf der Seite www.motorbootrennsport.de von Holger Stoll veröffentlicht.


Ausgewählte Fotos vom 22. Internationalen Motorbootrennen in Berlin-Grünau

Die Yachtversicherung: Ein sicherer Festmacher

Saisonstart

Hilfreiche Hände beim Anlegen sind gerne gesehen. Eine Windboe oder ein falsches Manöver können leicht ein kleines Vermögen kosten. Jedes Jahr werde ich in Bezug auf die Yachtversicherung bzw. Sportbootversicherung gefragt:

  • Wer haftet?
  • Wann ist der Schaden versichert?
  • Brauche ich eine Kaskoversicherung?

In Deutschland besteht grundsätzlich keine Versicherungspflicht für Yachten. Die Folge: So mancher Eigner schippert ohne Versicherungsschutz übers Meer. Doch es gibt gute Gründe dafür, den Abschluss einer Haftpflicht- und Kasko-Versicherung nicht in den Wind zu schlagen.

Jeder Wassersportler haftet mit seinem gesamten privaten Vermögen für schuldhaft herbeigeführte Schäden. Obwohl in Deutschland keine Verpflichtung zum Abschluss einer Versicherung für eine Yacht besteht, sollten Yachteigner deshalb unbedingt eine Haftpflicht-Versicherung abschließen, um sich vor unkalkulierbaren Schadenersatzforderungen zu schützen. Denn die Yacht- Haftpflicht-Versicherung kommt nur für Schäden auf, die der Schiffsführer aufgrund schuldhaften Verhaltens im Umgang bzw. bei Gebrauch der Yacht einem Dritten zufügt. Sie leistet bei berechtigten Schadenersatzansprüchen und übernimmt die Abwehr von unberechtigten Forderungen. Dabei gilt für die Deckung in der Regel das Verschuldungsprinzip. Eine Ausnahme stellt die Gewässerverunreinigung dar: Hier wird nicht nach schuldhaftem Verhalten gefragt.

Haftpflicht greift nicht immer
Es können aber auch Schäden eintreten, die zwar von einem Dritten ausgehen, jedoch nicht auf ein Verschulden des Eigners bzw. Skippers des „schadenauslösenden Schiffes“ zurückzuführen sind: z.B. Kollisionen von Yachten bei Sturm oder übergreifende Brände durch technische Defekte an Ausrüstungsgegenständen. In diesen Fällen haftet der Schädiger nicht und es erfolgt auch keine Schadenregulierung zugunsten des geschädigten Yachtbesitzers. Eine Deckung über die Haftpflicht-Versicherung des „schadenauslösenden Schiffes“ ist dennoch vorhanden. Sie erfolgt in Form von Abwehr unberechtigter Ansprüche. Jeder Yachteigner sollte deshalb wissen, dass nicht jeder von einem anderen Schiff verursachte Schaden an seiner Yacht von der Haftpflicht-Versicherung des Schadengegners bezahlt wird.

Kasko-Versicherung schützt umfassend
In einem solchen Fall ist es gut, eine Kasko-Versicherung für seine Yacht abgeschlossen zu haben. Denn diese deckt sämtliche Schäden an der eigenen Yacht ganzjährig innerhalb des in der Police vereinbarten Fahrtgebietes: Sowohl im Wasser als auch an Land. Und auch die Aufwendungen für Bergung, Wrackbeseitigung und Entsorgung, die im Schadenfall – ohne Haftung eines Dritten – enorme Kosten für den Eigner verursachen können.

Neuwert statt Zeitwert
Aber auch in Fällen, in denen eigentlich der Schadengegner haftet, schützt die Kasko-Versicherung zusätzlich. Da nach deutschem Recht der Schädiger gegenüber dem Geschädigten nur zum Zeitwert haften muss, wird die Haftpflicht-Versicherung im Schadenfall nur den Zeitwert ersetzen. Wenn der Geschädigte allerdings eine Neuwertentschädigung für Teilschäden und eine „Feste Taxe“ bei Totalverlust in der Kasko-Versicherung vereinbart hat, ersetzt diese die Differenz zum Neuwert des beschädigten Teiles bzw. zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. mhe/ esa EuroShip


Presseartikel mit freundlicher Genehmigung von Martina Hellhoff (Allianz-Esa, Chief-Underwriter Deutschland Yachtversicherungen)

Wir fliegen nach Hause…

Tölpel am Cape

Das „Kap der Guten Hoffnung“ – Ziel unserer Reise. Von hier geht es am 01.11.2012 wieder zurück nach Deutschland.

Tölpel im Anflug
Tölpel im Landeanflug

Südafrika ist auf jeden Fall eine Reise wert. Die Garden Route war abwechslungsreich und aus unserer Sicht sicher. Abseits der touristischen Trampelpfade merkt man allerdings die großen Unterschiede zwischen den Einkommensschichten in der Bevölkerung.

Am Ende 3 Tage Kapstadt

Cape

Cape Point

Wie angekündigt, ging es gestern in einem Tagesausflug mit vielen Stopps unterwegs, so zum Beispiel am Chapmans Peak (eine der schönsten Maut-Strassen der Welt – mit den zwölf Aposteln) und bei der Pinguin-Kolonie von Boulders Beach, geradewegs zum Kap der guten Hoffnung. Eine super Erfahrung dort gewesen zu sein, aber irgendwie auch Pilgerstätte für tausende von Menschen täglich. Man muss sich fast mit Ellenbogen einen Platz am Schild mit der Aufschrift „ Kap der guten Hoffnung“ erkämpfen, um mal zu einem Beweisfoto zu kommen. Fast im Minutentakt werden dort Busladungen voller Menschen ausgeschüttet (übrigens nicht nur Japaner), die alle genau wie wir alleine an dem Schild stehen wollen. Na ja, wir haben es ja geschafft!

Abends gings dann mit dem Taxi zu „Mama Afrika“, einer urigen IN-Kneipe hier in Kapstadt mit toller Live-Musik von Abavuki und phantastischem traditionell-afrikanischen Essen. Das war nochmal ein richtig runder Abschluss für unseren schönen Urlaub und hat uns vieren echt Spass gemacht. Was nicht so spassig war, war die Heimfahrt im Taxi mit einem Fahrer aus dem Kongo. Wie auch immer der sich nach Kapstadt verirrt hatte…, er wusste hier jedenfalls nicht bescheid und wir mussten ihm, nach selbst erst einem Tag in der Stadt, den Weg zu unserer Lodge im Dunkeln zeigen. Da war ganz schönes Erinnerungsvermögen gefragt!

An unserem letzten Tag hier vor Ort ging unser bisher unerfüllter Wunsch, den Tafelberg zu besuchen, nun doch noch in Erfüllung. Der starke Wind der Vortage hatte nachgelassen und frühmorgens war auch plötzlich das weisse „Tischtuch“ weg. Also nichts wie hin bzw. hoch!

Wir wurden mit einem grandiosen Ausblick belohnt, auch wenn wir da oben ganz schön gefroren haben. Egal! Den Nachmittag verbrachten wir abschliessend an der hübschen Waterfront von Kapstadt. Wir konnten somit in unserem Urlaub alle gewünschten Punkte abhaken und das war ja unser grosses Ziel! Die drei Wochen sind wie im Fluge vergangen und am Ende beschlossen wir einstimmig, dass wir wiederkommen müssen. Südafrika`s Natur und auch die Menschen sind besonders liebenswert, das kann man nicht mit einer Reise erfassen.

P.S.: Vielen Dank wiederum an Meso-Reisen für die phantastische Organisation dieser Reise!

 

 

Von Stellenbosch zur „Final Destination“ – Kapstadt

Von Hermanus über Franshoek nach Stellenbosch
Weingut Spiers 1692
Weingut Spiers 1692

So ging es also gestern dann zügig nach dem Frühstück von Hermanus über Franshoek nach Stellenbosch. Da Sonntag war und wir erst am Nachmittag dort eintrafen, war es uns leider nicht mehr möglich, an einer Weinverkostung in der näheren Umgebung teilzunehmen. Also verschoben wir den Spass auf heute vormittag und widmeten uns noch etwas der historischen Altstadt von Stellenbosch, das im Übrigen eine ziemlich grosse Universität hat und damit auch entsprechend viele Studenten.

Die Weinverkostung wurde heute auf dem Weg nach Kapstadt in einem Weingut namens „Spiers 1692“ nachgeholt. Für die Autofahrer musste das Programm ja kurz gehalten werden, und so begnügten wir uns mit je einem Weiss- und einem Rotwein sowie zwei jeweils dazu passenden Speisehäppchen. Ja, man kann schon sagen, dass das ein Genuss für den „verwöhnten“ Gaumen war.

Kurzerhand ging’s danach mit einem Zwischenstopp in Muitzenberg weiter nach Kapstadt in die „Table Mountain Lodge“, unserer letzten -Vier Sterne-Unterkunft (B&B) für diese Reise. Unsere Zeit vergeht hier wie im Fluge und wir haben noch einige Punkte für Kapstadt auf dem Plan. Und so buchten wir uns zur Vereinfachung heute Nachmittag mal schnell eine zweistündige Stadtrundfahrt. Leider zeigt sich der Tafelberg schon seit einiger Zeit ständig mit seinem weissen Tischtuch, was wahrscheinlich zur Folge hat, dass wir nicht mit der Seilbahn auf das über 1000m hohe Plateau kommen werden. Schade! Wird wohl ein nicht abgehakter Punkt bleiben, denn zur Zeit herrschen hier Windgeschwindigkeiten, die für eine Stadt total ungewöhnlich sind.

So beschlossen wir heute Abend, morgen die Kap-Halbinsel zu befahren, um das Kap der guten Hoffnung einmal live erleben zu können. Wie es weiterging, erfahrt Ihr dann in unserem letzten Blogeintrag.

Bis dahin – see you – LG wir vier!

Wale, Wale, Wale…

Wale
Ronnie`s Sex Shop
Ronnie`s Sex Shop

Der Weg zum De Hoop Nature Reserve führte uns am einzigen Wasserloch dieser trockenen Gegend in der kleinen Karoo, Ronnie`s Sex Shop, vorbei. Ein uriger, mit BH`s, Slips und anderen diversen Dessous vollgehangener Pub mit dem sich Ronnie, ein inzwischen nicht mehr ganz so junger Bikertyp mit langen Haaren, einen müden Rand nebenbei verdient. Ihm habe ich (Marlis) dann zur Feier unseres Kennenlernens meinen ungeliebten grünen BH überlassen, der sich nun ganz gut in dessen Sammlung einfügt.

Weiter gings über ca. 80km holprige Schotterpiste, was man hier vereinfacht „Naturstrasse“ nennt.

Am sehr späten Nachmittag angekommen, wurden noch schnell vor Sonnenuntergang die tollen weissen Sanddünen am Meer, der erste Wal und die phantastische Landschaft, die an die Serengeti erinnert, bewundert.

Gestern gings geradewegs weiter nach Hermanus. Auf unserem Weg dorthin statteten wir dem südlichsten Punkt des afrikanischen Festlandes, Cape Agulhas, einen Besuch ab.

Angekommen in der maritim eingerichteten Abalone Guest Lodge, beschlossen wir, für den nächsten Tag eine Whalewatching-Tour zu buchen. Um 9:15 Uhr stachen wir dann pünktlich heute früh mit einem grösseren Schlauchboot ( 2x 250 PS Motoren) in den Atlantischen Ozean, um Wale, weisse Haie und den Rest der „Big five“ des Meeres zu suchen. Und Ihr glaubt garnicht, wie fündig wir wurden?!

Lasst Euch mal wieder von den Bildern inspirieren, wir waren einfach nur fasziniert, wie nah die Tiere an unser Boot herankamen. Vor allem glaubt Ihr sicher nicht, was für Wellen wir über ca. 2h ertragen haben, um Euch diese Bilder überhaupt liefern zu können. Alles in allem, sagenhaft!

Die Natur des Meeres gehört genauso dauerhaft beschützt, wie die andere Artenvielfalt dieser Erde! Wir jedenfalls werden uns sicher weiterhin auf diese Weise für die Tierwelt und die Wale im Besonderen begeistern…

Morgen geht’s nach Stellenbosch, da werden dann Weine verkostet und Ihr bleibt bis zur nächsten Nachricht schön neugierig!

Vielen Dank für Euer bisheriges Interesse! LG wir vier!

Wir haben eine Farm in Afrika…

Strauß

Mossel Bay liegt nun bereits hinter uns, da wir dort leider nur eine Nacht im Point-Hotel direkt an der felsigen Küste hatten. Im Übrigen hattet Ihr Recht. Wir haben mal die Sonne bei Euch abgezogen und sie für den Rest des Urlaubs hier gebucht. Irgendwann musste diese verregnete erste Woche auch mal zu Ende gehen.

Der Tag in Mossel Bay bestand aus Besichtigung des historischen Stadtkerns und nachmittags aus Fotomotivsuche an der felsigen Küste.

Gestern begaben wir uns dann früh auf den Weg nach Oudtshoorn (besser gesagt nach Schoemanshoek) in der Kleinen Karoo. Unterwegs legten wir einen kurzen Stopp in der Cango Wildlife Ranch ein, um uns die wirklich gefährdeten Tierarten Afrikas nochmal von Nahem anzuschauen. Die Mutigste von uns vieren traute sich auch gleich mal zu einem Geparden ins Gehege. Aber seht mal auf den Bildern selbst…

 

Montana Guest Farm
Montana Guest Farm

Unseren Augen trauten wir nicht, als wir dann am Nachmittag auf das Gelände der Montana Guest Farm fuhren. Hatten wir einen Zeitsprung zurück gemacht? Man fühlt sich hier sofort in die Zeit von „Jenseits von Afrika“ versetzt. Alles wieder wunderschön im kolonialen Stil gebaut und eingerichtet, garniert mit frischen Rosen aus dem in voller Blüte stehenden Rosengarten der Farm. Unklar! Entsprechende Bedienstete wuseln „under cover“ auf dem Gelände durch die Gegend und alles wird hier wie von Geisterhand erledigt. Nur Alfred, der durchaus sehr talentierte Koch, erscheint öfter mal auf der Bildfläche.

Gestern Abend, nach einem sehr gelungenen Dinner mit Farmbesitzer Wolfgang Beitz, und einigen guten Flaschen Rotwein aus der Region, befanden wir uns dann in einer sehr anregenden und für uns auch informativen Unterhaltung um den politischen Fortbestand der südafrikanischen Republik. Die Beteiligten aus verschiedenen Ländern liessen dabei wirklich interessante Sichtweisen blicken.

Heute haben wir die Berge im Umland erkundet, indem wir den Swartberg-Pass mit den Autos erklommen sind (1585m Höhe) und den Cango Caves (spektakuläre Höhlen mit tollen Gesteinsformationen) einen Besuch abgestattet haben.

Morgen geht’s zum De Hoop Nature Reserve, wo uns ein Family-Chalet erwartet, aber sicher kein Internet. Also bleibt weiter schön gespannt, was noch kommt! So long und bis die Tage – wir vier!

Knysna und Umgebung

Am gestrigen Nachmittag wollte sich der Wettergott wohl doch wieder mit uns versöhnen und schickte ca. 3-4h Sonne herunter. Also nix wie los und erst einmal sämtliche Aussichtspunkte um die schöne Lagune von Knysna erkunden. Dabei entstanden wieder eine ganze Reihe von tollen Fotos.

Krönung des Nachmittags aber war der Besuch des Knysna Elephant Parks. Hier wurden wir direkt an die Tiere herangeführt und konnten sie sogar streicheln und füttern. Ein unbeschreibliches Erlebnis für uns vier! Erwähnenswert wäre noch unsere Waterfront Lodge in Knysna, in der wir 2 Nächte gastieren durften. Sie wird von Marianne und ihrem Ehemann im typisch englischem Kolonialstil sehr liebevoll geführt. Die beiden haben uns in der kurzen Zeit hier fast familiär umsorgt und standen, wann immer wir auf ihrer Bildfläche erschienen, mit Rat und hilfreichen Tipps für die Umgebung parat. Ein grosses Dankeschön mal an dieser Stelle!

Morgen werden wir nach einem, sicher wieder sehr reichhaltigen Frühstück nach Mossel Bay aufbrechen. Rest dann bei Internetanschluss später…

Küste von Knysna
Elephant Park
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