Schnuppertour – Irland mit dem Reisebus

Auf der Suche nach einem Reiseziel, liegt der Vorschlag für eine 8-tägige Busrundreise durch Irland von Berge&Meer auf dem Tisch. Die letzte Busrundreise starteten wir vor mehr als 20 Jahren in den USA. Wir sind ein wenig skeptisch! Fahren wir an interessanten Fotomotiven einfach vorbei, lernt man Land und Leute kennen und überhaupt, Massentourismus in Reinkultur ist ja auch nicht unser Ding.

Busrundreise 8 Tage Irland

StepMap Busrundreise 8 Tage Irland

 

Woran denken wir bei Irland? Zerklüftete Landschaften, Schafe, Whiskey, Pubs und Pubkultur sowie einfaches Leben auf dem Land. Ach ja und das Wetter soll auch sehr wechselhaft sein. Egal, der Preis stimmt! Wir riskieren es und lassen uns eine Woche durch die Gegend kutschieren und wenn es gefällt, fahren wir beim nächsten Besuch wieder selbst.

Los ging es am 25.06.2018 mit Ankunft in Dublin am frühen Nachmittag. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Am nächsten Morgen startete die Rundreise mit Angelique von Abbey Tours. Die Fahrstrecken lagen zwischen 180 km und 350 km. Gewürzt wurde die Fahrt mit vielerlei Informationen über Land, Leute und Geschichte, die unsere Reiseleiterin mit persönlichen Anekdoten verknüpfte. Die Straßen sind teilweise sehr schmal, daher schließen sich Nebenstraßen für Busse oftmals aus. Hier ist ein Pkw im Vorteil. Für Hobbyfotografen gab es trotzdem genug Motive und Zeit die Landschaft abzulichten.

Die Reiseroute

Tag 1 – Ankunft und Zeit Dublin zu entdecken
Tag 2 – Start der Rundreise durch Irland mit Besuch in Tullamore und Weiterfahrt nach Galway
Tag 3 – Weiter geht es nach Connemara, eine der wildesten und gleichzeitig der romantischste Teil Irlands
Tag 4 – Von Galway starten wir in die Region Burren, weiter zu den Cliff’s of Moher und mit dem Ziel Limerick.
Tag 5 – Wir fahren durch grüne Landschaften nach Dingle, um bei einer Bootstour die Halbinsel näher kennen zu lernen. Übernachtet wird im County Kerry, damit am nächsten Morgen frühzeitig gestartet werden kann.
Tag 6 – Ring of Kerry, die stark frequentierte Panoramastraße im Südwesten von Irland. Hier gilt: „Wer zuerst startet hat mehr vom Tag“.
Tag 7 – Ziel Dublin, jedoch mit Fotostopp an der Festung „Rock of Cashel“ und der  Brauerei Smithwick’s in Kilkenny.
Tag 8 – Wir haben noch Zeit für einen Besuch im Trinity College und schauen uns die Bibliothek an. Am frühen Nachmittag geht es dann wieder zum Airport DUB für den Rückflug nach Berlin.

Unser Fazit

Wer Irland nicht kennt und nur eine Woche Urlaub hat, dem sei diese Rundreise empfohlen. Das Wetter soll ein Risiko sein. Wir hatten eine Woche bestes Sommerwetter und vermissten das typisch wechselhafte irische Wetter. Man sollte sich darauf aber nicht verlassen. Alkohol ist teuer und damit raten wir ab, Whiskey aus Irland mitzunehmen, es sei denn, die Marke ist in Deutschland nicht zu bekommen. Die Alkoholsteuer merkten wir bei einem Besuch im Pub (Pint, 0,568 Liter = ca. 7 EUR im Zentrum von Dublin).

Die Straßen sind oftmals eng und Reisebusse können nicht überall halten. Mit einem Pkw ist man daher leicht im Vorteil. Als Ausgleich erfährt man viel über Land und Leute. Die Hotels waren alle gut, sind jedoch nicht auf sommerliche Temperaturen ausgerichtet, haben dafür aber eine Heizung für kühle Tage.

Die schönsten Fotos dieser Irland Reise

Die Bilder sind mit meiner etwas in die Jahre gekommenen Olympus E620 entstanden. Im Gepäck waren 3 Zuiko Digital Objektive (9-18mm,  14-42mm und 40-150mm).

Blättern mit den Pfeiltasten rechts und links (mobil als Menüanzeige) und zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Schirme als Schattenspender in einer Gasse

Schirme als Schattenspender in einer Gasse

Gesehen in Dublin um für Besucher einer Bar Schatten, bzw. Licht zu spenden (in den Schirmen waren Leuchten befestigt).
Stadtrundfahrt Dublin

Stadtrundfahrt Dublin

Die St. Patricks Kathedrale in Dublin ist die größte in Irland.
I would like a Guinness

I would like a Guinness

Ein Pub von innen. Bier wird am Tresen selbst geholt und auch gleich bezahlt. Anschreiben scheint nicht üblich zu sein. Neben Guinness kann man meistens zwischen 4-6 weiteren Biersorten wählen.
Typischer Pub am Abend

Typischer Pub am Abend

Es scheint, der Pub ist nach der Kirche die wichtigste Institution um Nachrichten auszutauschen.
Tullamore Dew

Tullamore Dew

Tullamore ist bekannt durch den gleichnamigen Whiskey, der hier gebrannt wird. Irischer Whiskey ist eher mild und weniger torfig.
Tullamore Dew

Tullamore Dew

Hier wird nur Tullamore Dew ausgeschenkt. 😉
Malahide Castle nähe Dublin

Malahide Castle nähe Dublin

Schloss und Kunstgewerbemuseum in der Nähe von Dublin.
Malahide Castle nähe Dublin

Malahide Castle nähe Dublin

Im Malahide Castle, einem kleinen Schloss und Kunstgewerbemuseum nicht weit von Dublin entfernt.
Malahide Castle nähe Dublin

Malahide Castle nähe Dublin

Im Malahide Castle, einem kleinen Schloss und Kunstgewerbemuseum nicht weit von Dublin entfernt.
Malahide Castle nähe Dublin

Malahide Castle nähe Dublin

Der Blick aus dem Fenster erinnert an eine Filmkulisse. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Welcher Film war das doch gleich...?
Malahide Castle (Friedhof)

Malahide Castle (Friedhof)

Zu einem Castle gehört natürlich auch ein kleiner Friedhof. Im Hintergrund ein keltisches Kreuz.
Region Connemara

Region Connemara

Zwischenstopp von Galway nach Connemara
Region Connemara

Region Connemara

Zwischenstopp von Galway nach Connemara
Torf stechen Region Connemara

Torf stechen Region Connemara

Torf entsteht durch Zersetzung von pflanzlichen Substanzen über einen sehr langen Zeitraum. Hier wird uns das Torf stechen erklärt.
Dan O'Hara Homestead

Dan O'Hara Homestead

Die Geschichte der Familie Dan O'Hara steht für das einfache Leben und der Hungersnot in Irland. Sie endete traurig mit der Auswanderung nach Amerika. Besucherzentrum: www.connemaraheritage.com
Dan O'Hara Homestead

Dan O'Hara Homestead

Die Geschichte der Familie Dan O'Hara steht für das einfache Leben und der Hungersnot in Irland. Sie endete traurig mit der Auswanderung nach Amerika. Besucherzentrum: www.connemaraheritage.com
Kathedrale von Galway

Kathedrale von Galway

Das Wahrzeichen der Stadt Galway ist die sehenswerte Kathedrale im Stadtzentrum.
Kathedrale von Galway

Kathedrale von Galway

Das Wahrzeichen der Stadt Galway ist die sehenswerte Kathedrale im Stadtzentrum.
Grabstätte Poulnabrone Dolmen

Grabstätte Poulnabrone Dolmen

Man schätzt, dass diese Grabstätte 4.200 - 2.900 v.Chr. entstanden ist. Sie liegt in der Region Burren und ist von der Straße gut erreichbar.
Cliffs of Moher

Cliffs of Moher

Die bekannten Steilklippen Irlands sind zwischen 120m und 240m hoch. Links oben im Bild stehen einige Touristen für den Größenvergleich. Mittags sind die Lichtverhältnisse etwas schwierig.
Cliffs of Moher

Cliffs of Moher

Die bekannten Steilklippen Irlands sind zwischen 120m und 240m hoch. Der Aussichtsturm rechts ist im Privatbesitz und kann erklommen werden.
Bunratty Castle

Bunratty Castle

Eine Reise ins Mittelalter. Die Burg ist sehr sehenswert und hervorragend restauriert.
Bunratty Castle

Bunratty Castle

Eine Reise ins Mittelalter. Die normannische Burg ist sehr sehenswert und hervorragend restauriert.
Bunratty Folkpark

Bunratty Folkpark

Zur Burg gehört der Bunratty Folkpark - ein Freilichtmuseum mit historischen Cottage. Der Park ist mit viel Liebe gestaltet worden.
Bunratty Folkpark

Bunratty Folkpark

Zur Burg gehört der Bunratty Folkpark - ein Freilichtmuseum mit historischen Cottage. Der Park ist mit viel Liebe gestaltet worden.
Bunratty Folkpark

Bunratty Folkpark

Zur Burg gehört der Bunratty Folkpark - ein Freilichtmuseum mit historischen Cottage. Der Park ist mit viel Liebe gestaltet worden.
Dingle-Halbinsel

Dingle-Halbinsel

Mal sehen, ob die Touristen etwas spendieren?
Dingle-Halbinsel

Dingle-Halbinsel

Typische Küstenlandschaft auf der Halbinsel
Dingle-Halbinsel

Dingle-Halbinsel

Der Strand von Dingle bei Ebbe.
Dingle

Dingle

Dingle ist eine kleine Hafenstadt mit ca. 2500 Einwohnern, die von den Normannen gegründet wurde.
Felsenküste Dingle

Felsenküste Dingle

Nimmt man sich Zeit, kann man in einer einstündigen Bootstour die eindrucksvolle Felsenküste von Dingle bestaunen.
Felsenküste Dingle

Felsenküste Dingle

Nimmt man sich Zeit, kann man in einer einstündigen Bootstour die eindrucksvolle Felsenküste von Dingle bestaunen.
Dingle

Dingle

Hafeneinfahrt mit Fischkuttern. Nach den Netzen zu urteilen, fahren die Fischer auch zum Krabbenfang raus.
Küstenlandschaft

Küstenlandschaft

Typische Küstenlandschaft im Südwesten von Irland
Küstenlandschaft

Küstenlandschaft

Typische Küstenlandschaft im Südwesten von Irland
Einführung im Schafe scheren

Einführung im Schafe scheren

Denkt man an Irland, denkt man auch an Schafe. Wir bekommen eine kurze Einführung im Schafe scheren. Der Markt für Schafwolle ist eingebrochen und Schaffarmen entdecken die Touristen.
Schafe hüten

Schafe hüten

Schäfer und Hütehund im Einsatz. Das Foto entstand am Ende. Die Schafe sollte wieder aus dem Gatter ins Freie gelangen.
Kilkenny, Besuch bei Smithswicks

Kilkenny, Besuch bei Smithswicks

Smithswicks war eine eigenständige Brauerei, die 1710 gegründet und 2013 von Guinness übernommen wurde.
Kilkenny, Besuch bei Smithswicks

Kilkenny, Besuch bei Smithswicks

Blick zum alten Brauereigebäude von Smithwicks. Mit der Übernahme von Guinness wird in Dublin gebraut.
Kilkenny, Besuch bei Smithswicks

Kilkenny, Besuch bei Smithswicks

Es wird hier zwar nicht mehr gebraut, aber eine Führung lohnt sich trotzdem. Highlight ist ein mit alten Gemälden versehener Raum. Die Gemälde erwachen langsam zum Leben und tauschen sich generationsübergreifend über die Geschichte aus.
Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort

"So werden die Männer eingewickelt" 😀 Abends individuell die Gegend erkundet und interessiert geschaut, bis sich plötzlich der Brautschleier selbstständig machte.
Rock of Cashel

Rock of Cashel

Eine imposante Festung im County Tipperary. Leider nur einen Fotostopp gehabt.
Die Abtei Hore Abbey

Die Abtei Hore Abbey

Die Ruine der Abtei liegt am Hang des Rock of Cashel und wurde von Benediktinern betrieben.
Es geht zurück nach Dublin

Es geht zurück nach Dublin

Diese Fassade haben wir bei einer kurzen Rast auf dem Weg nach Dublin entdeckt.
Temple Bar

Temple Bar

Temple Bar ist ein Pub Dublin, der Kultstatus hat und dementsprechend überfüllt ist. In diesem Bereich gibt es weitere sehr sehenswerte Pub's, die einen Besuch wert sind.
Trinity College Dublin - Library

Trinity College Dublin - Library

Das Trinity College ist eine renomierte Universität in Dublin. Die Bibliothek bewahrt in einem Sonderraum das „Book of Kells“ aus dem 8. Jahrhundert auf. Das Foto zeigt "The Long Room". Der Besuch ist eine gute Alternative, wenn der Flieger erst am Nachmittag abhebt.

Das Rigg – hohe Aufmerksamkeit für Ihre Sicherheit

Martina Hellhoff (Allianz Esa)

Die Yacht oder das Boot ist nicht selten des Eigners allerliebstes Hobby. Jedes Jahr wieder stehen diverse Maßnahmen auf dem Plan, um den Segler saisonfertig zu machen. Die Vorfreude auf die neue Saison steigt. Dabei lastet bei einigen Inaugenscheinnahmen und Arbeiten der Fokus meist sehr stark auf optischen Dingen. Insbesondere ist hier das Rigg als Beispiel zu nehmen. Sobald das laufende Gut nach der alljährlichen Reinigung nicht mehr ansprechend aussieht, wird es ausgetauscht. Wanten und Stage hingegen werden nicht selten vernachlässigt.

Das Problem Mastbruch

Das Rigg ist ein fragiles und komplexes System, welches hohem Druck standhalten muss. Diesem Druck müssen nicht nur einzelne Bauteile standhalten, sondern das gesamte System in sich. Auch hier gilt: Das schwächste Glied in der Kette gibt nach. Und ein Mastbruch ist ganz sicher eines der Ereignisse, die Skipper und Crew niemals erleben möchten.

Prüfung des Rigg

Eine jährliche Sichtprüfung am Rigg muss für jeden Eigner obligatorisch sein und dürfte auch in unseren Breiten kein Problem darstellen, da der Mast üblicherweise demontiert und eingelagert wird. Nur im abgeriggten Zustand kann die so wichtige Überprüfung aller Bauteile erfolgen. In warmen Regionen, in denen das Rigg nicht abgenommen wird, ist der Aufwand zwar etwas größer; er lohnt sich dennoch. Es sollten auch in dem Fall sehr regelmäßig alle Teile auf Haarrisse, Korrosion sowie sonstige Abnutzungserscheinungen geprüft werden. Diese dürften auch dem Nicht-Fachmann bei genauer Betrachtung auffallen. Im Zweifel sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden, damit eine ordentliche Prüfung erfolgen kann. Selbst dann, wenn mit bloßem Auge keine Beschädigung erkennbar ist, muss von Zeit zu Zeit aufgrund von Materialermüdung ein Austausch erfolgen.

Grundsätzlich deckt die Vollkasko-Versicherung Schäden am versicherten Boot oder der Yacht. Dies gilt unter anderem auch für den Mastbruch oder einem Knicken des Mastes, das dem Mastbruch gleichkommt. Wer nun aber in seine Vollkasko-Versicherungsbedingungen schaut und eine konkrete Bestimmung erwartet, nach der der Versicherer die Intervalle für einen Austausch festlegte, sucht vergeblich danach. Denn die Austauschintervalle, wie auch die notwendige Erneuerung kleiner, aber bedeutender Teile, hängen sehr stark von der Nutzung des Schiffes ab.

Versicherungsschutz bei Mastbruch

Im Versicherungsvertrag ist geregelt, für welchen Verwendungszweck das Schiff versichert ist. Für Yachten im regelmäßigen Regattaeinsatz, auf anspruchsvollen Schwerwetter- oder gar Langstreckentörns gelten ganz andere Maßstäbe als für Yachten, die lediglich gelegentliche Schönwettertörns fahren. Die Verantwortung für das Schiff und dessen Zubehör liegt dabei beim Yachteigner bzw. aus versicherungsvertraglicher Sicht beim Versicherungsnehmer.

Nicht selten stellt sich heraus, dass der Mastbruch ein Folgeschaden ist. Oftmals verursacht durch alters- und abnutzungsbedingte Erscheinungen an Teilen, die für wenig Geld hätten sehr leicht ausgetauscht werden können. Eigner und Versicherungsnehmer tun also gut daran, ihrer Fürsorgepflicht bzw. vertraglichen Obliegenheiten nachzukommen, um im Schadenfalle nicht den Versicherungsschutz zu riskieren oder eine Leistungskürzung in Kauf nehmen zu müssen.
Auf keinen Fall jedoch sollte man also solange warten, bis das schwächste Teil am Rigg nachgibt und der Mast knickt oder bricht und die Crew in eine bedrohliche Situation gerät. Sehr häufig kommt es bei einem Mastbruch auch zu Schäden am Schiffsrumpf und nicht selten auch zu Personenschäden.

Allianz Esa mit drei Vollkaskoprodukten

Mit klar formulierten und umfangreichen Versicherungsbedingungen steht die Allianz Esa mit drei Vollkaskoprodukten für umfassende Leistungen und Services. Die Konzepte garantieren Versicherungsschutz auf Basis einer Allgefahrendeckung. Hiermit wird dem Yachteigner enorme Sicherheit geboten, da für alle Ereignisse Versicherungsschutz besteht, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Und eine Allgefahrendeckung macht es zudem für den Eigner einfacher zu seinem Recht zu kommen, denn sie verlagert die Beweispflicht auf den Versicherer.

Danke an Martina Hellhoff, Versicherungsexpertin bei der Allianz Esa, eines der führenden Unternehmen für Boots- und Yachtversicherungen, die mir diesen Artikel zu Verfügung stellte.

Versicherungsschutz von A (Anlandnehmen) bis Z (Zuwasserlassen) – Winterlager

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Einlagerung von Booten im Winter. Eigner, die an ihrem Boot im Winter arbeiten wollen, entscheiden sich zumeist für eine Hallenlagerung, andere hingegen für die Überwinterung der Yacht im günstigeren Außenlager. In einigen Yachthäfen – in warmen Regionen üblich – kann die Yacht im Winter sogar im Wasser bleiben. Und trailerbare Boote verbringen die kalten Monate nicht selten z.B. im heimischen Garten auf dem Trailer, in einer Scheune beim Bauern oder einem sonstigen dem Eigner zur Verfügung stehenden Stellplatz.

Ganz gleich wie jeder einzelne sich entscheidet: Die bestehende Yacht-Kasko-Versicherung sollte für jede Anforderung umfangreichen Versicherungsschutz bieten. Grundsätzlich ist der Aufenthalt im Winterlager im Rahmen der Kasko-Versicherungsbedingungen mitversichert – er ist Bestandteil der Ganzjahresdeckung, die hierzulande marktüblich ist.

„Und das ist auch gut und richtig so. Denn gerade im Winterhalbjahr haben die Versicherer in den vergangenen Jahren allein durch Feuer und Sturm Großschäden in Millionenhöhe zu verzeichnen gehabt, so Martina Hellhoff, Vertriebsverantwortliche für das Yachtgeschäft bei der Allianz Esa.“

Während es noch vor Jahren regelmäßig wiederkehrend die Nachfrage von Versicherungsnehmern gab, ob der Versicherungsschutz für die Winterzeit nicht ausgesetzt werden könne, sind durch die Vorkommnisse und Schadenberichte in der Presse die Eigner hellhörig und vorsichtiger geworden. Und die allgemein gültige Annahme, dass die Zeit des Winterlagers in einer Halle mehr Sicherheit bietet als anderweitige Aufenthalte im Freien, scheint nach den vergangenen Ereignissen mehr denn je in Frage gestellt zu werden.

„Die bloße Tatsache, dass der Aufenthalt des Schiffes im Winterlager im Rahmen der Kasko-Deckung üblicherweise mitversichert ist, sollte jedoch noch nicht sofort in Sicherheit wiegen“ so die Expertin. „Die Bedingungen am Markt unterscheiden sich teilweise erheblich voreinander. Dadurch weisen sie zumeist unterschiedliche Voraussetzungen und Formulierungen auf, die bezogen auf die individuelle Situation nicht selten interpretiert bzw. ausgelegt werden können.“

(c) Pavlina-Fotolia

Die für das Winterlager maßgeblichen Inhalte der Versicherung sollten einer Überprüfung standhalten: Für welche Aufenthaltsorte im Winter besteht Versicherungsschutz? Ist Kranen/Slippen mitversichert – auch dann, wenn diese Vorgänge durch Dritte, z.B. Werften, Hafenmeister, Kranführer, Vereinsmitglieder oder Bekannte durchgeführt werden? Sind Landtransporte eingeschlossen, besteht Versicherungsschutz für ausgelagerte Gegenstände und wenn ja unter welchen Voraussetzungen, und natürlich, wie ist an Bord verbleibendes Zubehör gegen Diebstahl zu sichern und vieles mehr.

„Die Anforderungen an das Winterlager sind breit gestreut. Bei Unsicherheit oder vorhandenem Klärungsbedarf tut jeder Eigner gut daran, eine konkrete Auskunft von seinem Versicherungspartner zu verlangen.“ so Martina Hellhoff.

Quelle: Danke an Martina Hellhoff für diesen Artikel

Technische Überprüfung von Motorbooten

Ob eine Technische Überprüfung dieses, vermutlich in die Jahre gekommene Motorboot hätte retten können, kann ich nicht sagen. Allerdings erinnerte ich mich dieses Foto vom Mai 2016 an Zeiten, wo Motorboote alle 2 Jahre technisch überprüft wurden.

Im Südosten von Berlin führte der Motorwassersportclub MC Grünau e.V., unter dem Dach des ADMV bis 1989 diese Überprüfungen (TÜ) durch. Die Sicherheit auf dem Wasser sollte erhöht werden und Besitzer von kreativen Schwimmkörpern auf Gefahren hingewiesen werden.

Eine Zeit lang habe ich diese Technischen Überprüfungen als Abnehmer für den MC Grünau e.V. begleitet. Schaut man sich die Checkliste nach ca. 30 Jahren an, scheint diese nicht sehr viel an Aktualität verloren zu haben, wenn man auf dem Wasser mal wieder kreativen Handwerkern im Bootsbau begegnet ist.

Checkliste für die Abnehmer. Auf diese Dinge haben wir damals geachtet:
Technische Überprüfung von Motorbooten

Das Bundesministerium für Verkehr gibt übrigens die Broschüre: „Sicherheit auf dem Wasser“ mit wichtigen Regeln und Tipps für Wassersportler heraus.

Bootsversicherung

M. Hellhoff, Allianz-Esa

Einbruch und Diebstahl schwer gemacht!

Der Schrecken nach einem festgestellten Einbruch sitzt tief, ist doch jemand in das so vertraute Reich eingedrungen und hat dieses oftmals dermaßen beschädigt und verwüstet, dass man nicht selten vollkommen fassungslos davor steht. Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren, die Polizei zu alarmieren um Anzeige zu erstatten, den Versicherer zu informieren.

Versicherungsunternehmen sprechen in der Regel von einem Einbruch, wenn ein gewaltsames Eindringen in verschlossene Räume vorliegt. Auch für die durch das gewaltsame Eindringen selbst entstandenen Schäden, z.B. am Schott, am Niedergang, an der Schließanlage oder auch an Fenstern und Luken vom Einbrecher verursachten Schäden besteht durch eine Yacht-Kaskoversicherung üblicherweise Versicherungsschutz. Ebenso für Vandalismus an oder in der Yacht, denn oft haben es die Einbrecher auf elektronische Bordgeräte  und auf hochwertige Ausrüstungsgegenstände abgesehen, die nicht selten mit groben Mitteln aus der Befestigung herausgerissen werden.

Martina Hellhoff, vertriebsverantwortlich für das Yachtgeschäft bei der Allianz Esa verweist auf besondere Aufmerksamkeit: „Nicht selten werden Anfragen von Bootseignern an uns herangetragen, ob es nicht besser sei, die Yacht zu Vermeidung von Einbruchschäden unverschlossen zu lassen. Dies gilt insbesondere bezogen auf die Zeit im Winterlager oder bei kurzen Abwesenheitszeiten, wenn das Schiff objektiv naheliegend voll ausgerüstet im Hafen liegt. Hiervon muss ausdrücklich abgeraten werden, denn ist die Yacht zu Tatzeit nicht verschlossen gewesen, kann dies nicht als Einbruchdiebstahl sondern als einfacher Diebstahl gewertet werden, was wiederum Auswirkungen auf den Versicherungsschutz hat.“

In einigen Yachthäfen sind Maßnahmen, dem Risiko des Einbruchdiebstahls oder auch des Diebstahls der ganzen Yacht zu begegnen und dieses zu minimieren, bereits umgesetzt worden. „Von mit entscheidender Bedeutung ist bereits die Auswahl des Liegeplatzes“ so die aktive Seglerin. „Ein umzäuntes Gelände, welches Zufahrt mit Fahrzeugen nur für Befugte ermöglicht, Kameraüberwachung in der Hafenanlage, Zugangsberechtigung für die Steganlagen selbst mittels Codekarte oder ein geregeltes Überwachungssystem in der Anlage durch das Hafenpersonal sind nur einige Bespiele.“

Die Expertin weiter: „Ganz besonders wichtig sind auch die Maßnahmen, die jeder Eigner selbst durchführen kann. Dies kann z.B. eine Vereinbarung mit Stegnachbarn sein, gegenseitig die Augen offen zu halten und die Absprache, sich vorab zu informieren, sollten zum Beispiel besondere Maßnahmen wie Arbeiten durch Externe anstehen. Nicht selten kommen Einbrecher getarnt als Handwerker, was zunächst für Außenstehende überhaupt keinen Verdacht begründet“.

Trotz aller gebotener Achtsamkeit und Vorsorge ist es nicht einfach, Boote und Yachten wirklich wirkungsvoll vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Aber es sind zahlreiche mechanische Sicherungen und natürlich elektronische Alarmsysteme im Fachhandel erhältlich, die den Einbruch bereits erheblich erschweren oder Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Für die hochwertigen Ausrüstungsgegenstände werden seit Jahren von der Wasserschutzpolizei  spezielle Gravuraktionen durchgeführt. Damit können die Teile bei Wiederauffinden eindeutig identifiziert und Diebe möglichst von vornherein abgeschreckt werden. Auch gegen das Abhandenkommen des ganzen Bootes kann man präventiv Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel mit leistungsfähigen satellitenbasierten Trackingsystemen, die ein Auffinden der mit einem Sender ausgestatteten Yacht weltweit ermöglichen.

„Grundsätzlich lässt sich sicher in allen Fällen empfehlen“, so Hellhoff „dass tragbare hochwertige Ausrüstung wie Laptop, Hand-GPS, Fernglas, Selbststeueranlage oder ähnliches bei Verlassen des Schiffes nicht an Bord verbleiben sollten. Backkisten sind zu verschließen, Luken und Schott zu verriegeln, Beiboote sind zu verstauen und sofern dies nicht möglich sein sollte, mittels Stahlseil mit dem Boot zu verzurren. Trackingsysteme sollten nicht erkennbar an einem versteckten Ort montiert sein. Auch hat ein hinterlegter Reserveschlüssel an Bord nichts verloren.“

Während der Zeit im Winterlager sollten grundsätzlich alle losen Ausrüstungsgegenstände  von Bord genommen und trocken und verschlossen gelagert werden. Die Vollkasko-Allgefahrendeckungen der Allianz Esa gewährleisten den Versicherungsschutz auch dann, wenn die Teile außerhalb des Bootes eingelagert werden.

„Auch der Diebstahl von Außenbordmotoren nimmt in den letzten Jahren immer weiter zu. In den Kasko-Versicherungsbedingungen der Allianz Esa sind konkrete Sicherungsmaßnahmen vorgegeben, beispielsweise für Außenbordmotoren und auch für Trailer. Während in der Vergangenheit eher kleinere und damit leichte Motoren entwendet wurden, besteht heutzutage ein ausgeprägter Ideenreichtum, um auch schwerere Motoren mit hohen Leistungen demontieren und wegzuschaffen zu können – sehr häufig direkt vom Boot aus über den Wasserweg“, so Martina Hellhoff.

Präventiv bietet die Wasserschutzpolizei auch für Außenbordmotoren den Gravurservice an und der Fachhandel hält zahlreiche Sicherungsmöglichkeiten bereit, um das kostbare Eigentum von Yacht- oder Bootseignern bestmöglich vor Langfingern zu schützen.
Martina Hellhoff: „Für klar formulierte und umfangreiche Versicherungsbedingungen steht die Allianz Esa mit drei Vollkaskoprodukten für umfassende Leistungen und  Services. Die drei Konzepte garantieren Versicherungsschutz auf Basis einer Allgefahrendeckung. Dies bietet dem Yachteigner enorme Sicherheit, da für alle Ereignisse Versicherungsschutz besteht, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Und eine Allgefahrendeckung macht es zudem für den Eigner einfacher zu seinem Recht zu kommen, denn sie verlagert die Beweispflicht auf den Versicherer“.

Wenn Sie Fragen haben: Ihr Versicherungsfachmann oder Ihre Allianz Agentur vor Ort beraten Sie umfassend und erstellen Ihnen gerne einen Versicherungsvorschlag für Ihr Boot oder Ihre Yacht.


Gastbeitrag von Martina Hellhoff (Allianz-Esa, Chief-Underwriter Deutschland Yachtversicherungen)

Motorbootrennen Berlin Grünau 2015

Am 22.08. und 23.08.2015 findet auf der Regattastrecke Berlin-Grünau das 22. Internationale Motorbootrennen statt. Am Start sind die Klassen FR1000, F-ADAC, ADAC-Masters (F4) und Jet-Ski. Ich unterstütze Jens Westphal Klasse (F4), der bei den ADAC-Masters (F4) für den MC Grünau e.V. startet.

Wie in den vergangenen Jahren bin ich mit meiner Kamera dabei und werde auf dieser Seite Fotos veröffentlichen. Organisiert wird das Rennen vom ADAC Berlin – Brandenburg e.V. und mit Unterstützung vom DMYV / MVB.

Ausschreibung, Nennung, Zeitplan, Kurs, Karte werden auf der Seite www.motorbootrennsport.de von Holger Stoll veröffentlicht.


Ausgewählte Fotos vom 22. Internationalen Motorbootrennen in Berlin-Grünau

Die Yachtversicherung: Ein sicherer Festmacher

Hilfreiche Hände beim Anlegen sind gerne gesehen. Eine Windboe oder ein falsches Manöver können leicht ein kleines Vermögen kosten. Jedes Jahr werde ich in Bezug auf die Yachtversicherung bzw. Sportbootversicherung gefragt:

  • Wer haftet?
  • Wann ist der Schaden versichert?
  • Brauche ich eine Kaskoversicherung?

In Deutschland besteht grundsätzlich keine Versicherungspflicht für Yachten. Die Folge: So mancher Eigner schippert ohne Versicherungsschutz übers Meer. Doch es gibt gute Gründe dafür, den Abschluss einer Haftpflicht- und Kasko-Versicherung nicht in den Wind zu schlagen.

Jeder Wassersportler haftet mit seinem gesamten privaten Vermögen für schuldhaft herbeigeführte Schäden. Obwohl in Deutschland keine Verpflichtung zum Abschluss einer Versicherung für eine Yacht besteht, sollten Yachteigner deshalb unbedingt eine Haftpflicht-Versicherung abschließen, um sich vor unkalkulierbaren Schadenersatzforderungen zu schützen. Denn die Yacht- Haftpflicht-Versicherung kommt nur für Schäden auf, die der Schiffsführer aufgrund schuldhaften Verhaltens im Umgang bzw. bei Gebrauch der Yacht einem Dritten zufügt. Sie leistet bei berechtigten Schadenersatzansprüchen und übernimmt die Abwehr von unberechtigten Forderungen. Dabei gilt für die Deckung in der Regel das Verschuldungsprinzip. Eine Ausnahme stellt die Gewässerverunreinigung dar: Hier wird nicht nach schuldhaftem Verhalten gefragt.

Haftpflicht greift nicht immer
Es können aber auch Schäden eintreten, die zwar von einem Dritten ausgehen, jedoch nicht auf ein Verschulden des Eigners bzw. Skippers des „schadenauslösenden Schiffes“ zurückzuführen sind: z.B. Kollisionen von Yachten bei Sturm oder übergreifende Brände durch technische Defekte an Ausrüstungsgegenständen. In diesen Fällen haftet der Schädiger nicht und es erfolgt auch keine Schadenregulierung zugunsten des geschädigten Yachtbesitzers. Eine Deckung über die Haftpflicht-Versicherung des „schadenauslösenden Schiffes“ ist dennoch vorhanden. Sie erfolgt in Form von Abwehr unberechtigter Ansprüche. Jeder Yachteigner sollte deshalb wissen, dass nicht jeder von einem anderen Schiff verursachte Schaden an seiner Yacht von der Haftpflicht-Versicherung des Schadengegners bezahlt wird.

Kasko-Versicherung schützt umfassend
In einem solchen Fall ist es gut, eine Kasko-Versicherung für seine Yacht abgeschlossen zu haben. Denn diese deckt sämtliche Schäden an der eigenen Yacht ganzjährig innerhalb des in der Police vereinbarten Fahrtgebietes: Sowohl im Wasser als auch an Land. Und auch die Aufwendungen für Bergung, Wrackbeseitigung und Entsorgung, die im Schadenfall – ohne Haftung eines Dritten – enorme Kosten für den Eigner verursachen können.

Neuwert statt Zeitwert
Aber auch in Fällen, in denen eigentlich der Schadengegner haftet, schützt die Kasko-Versicherung zusätzlich. Da nach deutschem Recht der Schädiger gegenüber dem Geschädigten nur zum Zeitwert haften muss, wird die Haftpflicht-Versicherung im Schadenfall nur den Zeitwert ersetzen. Wenn der Geschädigte allerdings eine Neuwertentschädigung für Teilschäden und eine „Feste Taxe“ bei Totalverlust in der Kasko-Versicherung vereinbart hat, ersetzt diese die Differenz zum Neuwert des beschädigten Teiles bzw. zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. mhe/ esa EuroShip


Presseartikel mit freundlicher Genehmigung von Martina Hellhoff (Allianz-Esa, Chief-Underwriter Deutschland Yachtversicherungen)

Wir fliegen nach Hause…

Das „Kap der Guten Hoffnung“ – Ziel unserer Reise. Von hier geht es am 01.11.2012 wieder zurück nach Deutschland.

Tölpel im Landeanflug

Südafrika ist auf jeden Fall eine Reise wert. Die Garden Route war abwechslungsreich und aus unserer Sicht sicher. Abseits der touristischen Trampelpfade merkt man allerdings die großen Unterschiede zwischen den Einkommensschichten in der Bevölkerung.

Am Ende 3 Tage Kapstadt

Wie angekündigt, ging es gestern in einem Tagesausflug mit vielen Stopps unterwegs, so zum Beispiel am Chapmans Peak (eine der schönsten Maut-Strassen der Welt – mit den zwölf Aposteln) und bei der Pinguin-Kolonie von Boulders Beach, geradewegs zum Kap der guten Hoffnung. Eine super Erfahrung dort gewesen zu sein, aber irgendwie auch Pilgerstätte für tausende von Menschen täglich. Man muss sich fast mit Ellenbogen einen Platz am Schild mit der Aufschrift „ Kap der guten Hoffnung“ erkämpfen, um mal zu einem Beweisfoto zu kommen. Fast im Minutentakt werden dort Busladungen voller Menschen ausgeschüttet (übrigens nicht nur Japaner), die alle genau wie wir alleine an dem Schild stehen wollen. Na ja, wir haben es ja geschafft!

Abends gings dann mit dem Taxi zu „Mama Afrika“, einer urigen IN-Kneipe hier in Kapstadt mit toller Live-Musik von Abavuki und phantastischem traditionell-afrikanischen Essen. Das war nochmal ein richtig runder Abschluss für unseren schönen Urlaub und hat uns vieren echt Spass gemacht. Was nicht so spassig war, war die Heimfahrt im Taxi mit einem Fahrer aus dem Kongo. Wie auch immer der sich nach Kapstadt verirrt hatte…, er wusste hier jedenfalls nicht bescheid und wir mussten ihm, nach selbst erst einem Tag in der Stadt, den Weg zu unserer Lodge im Dunkeln zeigen. Da war ganz schönes Erinnerungsvermögen gefragt!

An unserem letzten Tag hier vor Ort ging unser bisher unerfüllter Wunsch, den Tafelberg zu besuchen, nun doch noch in Erfüllung. Der starke Wind der Vortage hatte nachgelassen und frühmorgens war auch plötzlich das weisse „Tischtuch“ weg. Also nichts wie hin bzw. hoch!

Wir wurden mit einem grandiosen Ausblick belohnt, auch wenn wir da oben ganz schön gefroren haben. Egal! Den Nachmittag verbrachten wir abschliessend an der hübschen Waterfront von Kapstadt. Wir konnten somit in unserem Urlaub alle gewünschten Punkte abhaken und das war ja unser grosses Ziel! Die drei Wochen sind wie im Fluge vergangen und am Ende beschlossen wir einstimmig, dass wir wiederkommen müssen. Südafrika`s Natur und auch die Menschen sind besonders liebenswert, das kann man nicht mit einer Reise erfassen.

P.S.: Vielen Dank wiederum an Meso-Reisen für die phantastische Organisation dieser Reise!

 

 

Von Stellenbosch zur „Final Destination“ – Kapstadt

Weingut Spiers 1692

So ging es also gestern dann zügig nach dem Frühstück von Hermanus über Franshoek nach Stellenbosch. Da Sonntag war und wir erst am Nachmittag dort eintrafen, war es uns leider nicht mehr möglich, an einer Weinverkostung in der näheren Umgebung teilzunehmen. Also verschoben wir den Spass auf heute vormittag und widmeten uns noch etwas der historischen Altstadt von Stellenbosch, das im Übrigen eine ziemlich grosse Universität hat und damit auch entsprechend viele Studenten.

Die Weinverkostung wurde heute auf dem Weg nach Kapstadt in einem Weingut namens „Spiers 1692“ nachgeholt. Für die Autofahrer musste das Programm ja kurz gehalten werden, und so begnügten wir uns mit je einem Weiss- und einem Rotwein sowie zwei jeweils dazu passenden Speisehäppchen. Ja, man kann schon sagen, dass das ein Genuss für den „verwöhnten“ Gaumen war.

Kurzerhand ging’s danach mit einem Zwischenstopp in Muitzenberg weiter nach Kapstadt in die „Table Mountain Lodge“, unserer letzten -Vier Sterne-Unterkunft (B&B) für diese Reise. Unsere Zeit vergeht hier wie im Fluge und wir haben noch einige Punkte für Kapstadt auf dem Plan. Und so buchten wir uns zur Vereinfachung heute Nachmittag mal schnell eine zweistündige Stadtrundfahrt. Leider zeigt sich der Tafelberg schon seit einiger Zeit ständig mit seinem weissen Tischtuch, was wahrscheinlich zur Folge hat, dass wir nicht mit der Seilbahn auf das über 1000m hohe Plateau kommen werden. Schade! Wird wohl ein nicht abgehakter Punkt bleiben, denn zur Zeit herrschen hier Windgeschwindigkeiten, die für eine Stadt total ungewöhnlich sind.

So beschlossen wir heute Abend, morgen die Kap-Halbinsel zu befahren, um das Kap der guten Hoffnung einmal live erleben zu können. Wie es weiterging, erfahrt Ihr dann in unserem letzten Blogeintrag.

Bis dahin – see you – LG wir vier!

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