Tagesarchiv Bali

Hongkong und Bali – Resümee

Alles hat ein Ende – auch diese Reise. In 16 Tagen haben wir wieder eine Menge erlebt und gesehen. Wer Stopover über Hongkong fliegen will, dem empfehlen wir mindestens einen 3-Tage-Aufenthalt in Hongkong. Bali ist sehr sehenswert. Wer Zeit hat, sollte sich eine kleine Rundreise (5-Tage) mit einem einheimischen Führer gönnen und anschließend die Seele baumeln lassen.

LG Marlis & Uwe

Wir chillen immer noch…

Marlis mit Motivationscocktail
Chillen an der Poolbar „Puri Santrian“

… heisst, wir lassen es uns auf unsere letzte Zeit hier gut gehen. Ansonsten verabschieden wir uns schon mal aus unserem Blog. Wir hoffen, euch alle bald gesund und munter zuhause wiederzusehen. Nochmals vielen Dank für eure Glückwünsche und die rege Anteilnahme an unserem Urlaubsgeschehen! Bis bald dann in gewohnten Gefilden! Es grüssen ganz lieb aus Bali/Indonesien Marlis & Uwe!

Wir tun nichts

Einfach nur rumliegen
Auslegerboote von Fischern
Easy living
…ja, auch das können wir 🙂 und wir schreiben heute auch nichts. Strandliegen ist für die letzten beiden Tage angesagt und „easy living“. Dafür ist Bali schliesslich bekannt und das wollen wir noch geniessen!
LG Marlis und Uwe

Padangbai – Auf hoher See oder „Der Härtetest :-(„

Wir stechen in See (Mitte: Schnorchelguide)
Wir schwören: Kein Aquarium
An der Riffwand
Calamaris
Nachdem wir uns gestern eine kurze Auszeit gegönnt haben, nur soviel, dass es abends einen vom Hotel organisierten Balinesischen Abend gab, der sehr schön war. Heute starteten wir zu neuen Unternehmungen durch und so stand Tauchen und Schnorcheln in Padangbai auf dem Programm. Um 8:00 Uhr holten uns unser altbekannter Guide vom Wracktauchen in Tulamben und mein Schnorchellehrer ab. Das Wetter war heute nicht unser Verbündeter.
Generell weht auf Bali immer ein sehr starker Wind, den man bei Temperaturen zwischen 29-31°C eigentlich als sehr angenehm empfindet. Wir aber stürzten uns todesmutig 😉 schon mal bei ca. 1-2m hohen Wellen mit einem Ausleger-Fischerboot in die Balinesische See. Uwe hatte wenig Probleme, dabei den ersten Tauchgang zu starten. Mir gings da schon etwas anders. Heisst kurzer Sprung ins schöne warme Wasser. Womit ich nicht gerechnet habe, war, dass die immer höher werdenden Wellen meiner Kondition stark zusetzen könnten. So beendeten mein Guide und ich nach zwei kurzen Versuchen, um das Boot zu schnorcheln, unser Unterfangen und entschieden im Boot auf die beiden Jungs zu warten. Gesagt – getan, vorerst kein Problem. Nach einer Stunde Wartezeit auf den nächsten Tauchgang (natürlich ohne Landgang) und einer weiteren Stunde, die Uwe und sein Tauchkumpan unter Wasser verbrachten, erhöhte sich die Windstärke (für mich) auf geschätzte 10. Bis dahin dachte ich immer noch, dass ich aufgrund unserer langjährigen Bootserfahrung seetauglich wäre. Nun sitze aber mal seit ca. 3 Stunden mit zwei indonesisch quatschenden Kerlen in einer Nußschale mitten im Indischen Ozean!
Was macht man als alter Seebär, wenn einem die Seetauglichkeit so langsam abhanden kommt? Fixpunkt an Land suchen! Wenn aber das Land aufgrund der hohem Wellen kaum noch zu sehen ist und dein Magen schon auf Entleerung programmiert ist? Ich war sämtlichen Hindhu-Göttern unheimlich dankbar, als Uwe und sein scheinbar inzwischen bester Tauchfreund nach ellenlanger Zeit (1h) von seinem zweiten Tauchgang wieder auftauchte. Endlich schmissen die Jungs ihren 15 PS Yamaha wieder an und tuckerten über die Wellenberge mit uns zurück. Der Rest des Tages dient nun meiner Recreation (Erholung). Ich hoffe, mein Gleichgewichtssinn findet morgen zu alter Form zurück. Uwe gehts (wie sonst auch) natürlich blendet.
LG Die balinesischen Seefahrer
Marlis & Uwe

Tulamben – Uwe taucht ab

Das Wrack jetzt Korallenriff
Tulamben, Uwe im Wrack
Auf unserem Balkon
Im Nordosten von Bali liegt das Wrack der „Liberty“ (amerikanisches Kriegsschiff), das im 2. Weltkrieg vor der Küste gesunken ist. Um 7:30 Uhr ging es über holprige Straßen von Sanur nach Tulamben. Nach ca. 2,5 Std. erreichten wir unseren Zielort. Umziehen, kurzer Check und ab durch die Brandung ging es für Uwe 20m in die Tiefe. Die Unterwasserwelt war die Fahrzeit allemal wert, wie Ihr an den Fotos erkennen könnt. Nach dem Mittag (incl.) und einem 2. Tauchgang brachen wir gegen 14:30 Uhr wieder nach Sanur auf.
Am Freitag haben wir noch einen Ausflug nach Padangbai gebucht. Die Fotos haben Marlis animiert auch einen Schnorcheltauchgang mit Guide zu buchen. Mal sehen…:-) Ansonsten geniessen wir hier unser schönes balinesisches Tropenhotel „Puri Santrian“. Kurzer Gruß an das Team von Alternativ-Tours in Berlin. Wieder eine phantastische Auswahl!
LG Marlis & Uwe

Ubud, das war „Unser Tag“

Reisterassen bei Ubud
Unsere Opfergabe – Kekse
Zu Besuch bei Einheimischen, hier mit Familienoberhaupt 80 Jahre
Zunächst erst einmal viele liebe Grüsse und ein herzliches Dankeschön für eure lieben Glückwünsche. Sie erreichten uns beim Frühstück im Ubud Village Hotel, der letzten Etappe unserer Rundreise durch Bali. So, pünktlich um 9:00 Uhr starteten wir dann mit unseren beiden Begleitern durch und besichtigten wunderschöne Reisterassen. Wenn deren Arbeit nicht so schwer wäre, könnte man annehmen, dass die Bauern dort vor Ort im Paradies leben würden. Einfach malerische Landschaften.
Es folgte unser „Wunschtempel“, bei dem wir an einer Quelle unsere Wünsche äussern konnten und dann in Form von Keksen dort eine Opfergabe hinterliessen. Leider hatten wir keine Gans oder Henne zur Hand, so mussten unsere Wünsche bescheiden ausfallen :-). Zu allem Pech haben wir beide nun auch noch den Namen des Tempels vergessen. Aber dem Hindhu-Gott werden die Kekse schon schmecken. Danach besuchten wir die „Elefanten-Höhle“, die nach den Symbolen an ihrem Eingang so betitelt wurde. Zum Mittag, oder sagen wir zur Feier des Tages, gab es dann eine tolle Reistafel mit balinesischen Variationen. Da kann man schon sagen, dass sich der Veranstalter hier vor Ort ganz gut was einfallen lässt. Ihr müsst mal alle die Reise nur des Essens wegen machen. Das allein ist es schon wert. Nun wurde es Zeit, sich von unserem Tourguide Made und unserem Fahrer langsam zu verabschieden. Sie beide waren uns für 5 Tage freundliche und immer verlässliche Partner. Auch wir haben versucht, die Jungs nicht zu enttäuschen, indem wir stets pünktlich zur Stelle waren und nicht wie andere Touristen irgendwelche Einkaufsorgien gefeiert haben. Schliesslich wollten wir „Land und Leute“ kennenlernen und Made wusste das sehr zu schätzen. Zuletzt lieferten die beiden uns an unserer letzten Reisestation, dem „Puri Santrian Hotel“ ab. In diesem schönen Hotel werden wir nun die letzten Tage Revue passieren lassen und uns noch eine Woche erholen. So, ihr lieben Daheimgebliebenen. Wir gehen jetzt schön dinnieren und gönnen uns zum Jubiläum noch einen Cocktail. Bis dahin!
LG Marlis & Uwe

Bali – Delfine, Affen und Tempel ohne Ende

Auf der Suche nach Delfinen
Wegelagerer (Makakenaffe)
Wir probieren: Ginseng-Kaffee, Kakao, Ingwer-Kaffee u.v.m.
Tanahlot-Tempel
Nun sind wir schon eine Woche unterwegs, könnten aber Geschichten erzählen als wären wir ein Jahr auf Reisen.
Hier die aktuelle Kurzfassung des Tages: Um 6:00 Uhr gings in Lovina an der Nordküste Balis mit einem typisch balinesischen Fischerboot auf Delfinsuche. Trotzdem ca. 50 andere Boote die gleiche Idee hatten, gelang es uns doch diverse Delfine zusehen. Uwe ist vom Boot aus gleich noch `ne Runde schnorcheln gegangen. Nach dem Frühstück fuhren wir auf ca. 1500m zum Ulun Danu Tempel unweit des Lake Buyan. Da Sonntag war und die Hindu-Priester den Tag nach dem Mondkalender für gut befunden haben, konnten wir mehrere Prozessionen erleben, bei denen die Seelen der zuletzt Verstorbenen gereinigt werden sollten. U.a. gab es dabei auch lebende Tiere als Opfergaben. Mehr zu diesem Thema dann zuhause. Unterwegs durchquerten wir ein Gebiet, indem wilde Makakenaffen die Vorherrschaft hatten. Kamen natürlich nur mit einer Foto-Pause an ihnen vorbei. Am Lake Bratan auf ca. 1000m Höhe befand sich unser Mittagsrestaurant. Kurz danach besuchten wir noch eine private Kaffee- und Kakaoplantage. Wirklich interessant, einiges über Anbau und Verarbeitung zu erfahren. Und weiter ging es an die Westküste zum wohl schönsten und fotogensten Tempel Balis – dem Tanahlot-Tempel. Einfach Bilder angucken – ohne Worte -. Der Rest des Weges nach Ubud war bei der Wärme schon ganz schön anstrengend. Und so kamen wir erst gegen 18:30 Uhr im Dunkeln im Hotel an, das allerdings sehr schön ist. Wir hoffen, uns morgen früh vor der Weiterfahrt noch ein Bild davon machen zu können. So, nun schlafen wir erstmal in unser Jubiläum hinein, und vor allem etwas länger als heute früh.
Übrigens, ratet mal, was Uwe gerade schon wieder macht, während ich hier so schön schreibe? Na klar, er liegt völlig erledigt hinter mir auf dem Bett und schläft. Oh mein Gott, wo soll das in den nächsten 25 Jahren bloß hinführen 🙂
LG & bis morgen
Marlis & Uwe

Vulkane, Tempel und vieles mehr…

Reisfelder
Besakih-Tempel
Mt. Batur (1717m)
Der Tag geht zu Ende
Nachdem uns Made und unser Fahrer pünktlich um 9:00 Uhr vom Hotel in Candidasa abgeholt haben, gings „volle Kraft“ voraus an schönen Reisfeldern vorbei geradewegs zum Besakih-Tempel am Mt. Agung (3142m). Leider verhüllte sich dieser Vulkan heute total in Wolken. Bei schönem Wetter wäre er nämlich hinter diesem Mutter-Tempel der Hindhuisten auf Bali sehr gut zu sehen gewesen. Weiter gings zum Mt. Batur (1717m) mit zwei beeindruckenden Kratern und dem Lake Batur im Hintergrund. Auf dieses riesige Areal hatten wir einen unglaublichen Ausblick vom unserem Mittagsrestaurant aus. Der Anblick kam einem schon fast unrealistisch vor, aber wunderschön. Da wir uns nun auf der Insel von Osten durch die Berge nach Norden bewegten, wurde die Luft etwas trockener, die Temperaturen dafür aber um so höher (34°). Nach der tollen Mittagspause hingen wir dann natürlich wie „Pik Sieben“ auf halb acht im Auto und hatten bei diesem Klimawechsel beide echte Probleme die „Kontenance“ zu bewahren.
Es folgte dann noch der wirklich sehr sehenswerte Beji-Tempel an der Nordküste Balis. Dann gings – Gott sei Dank – geradewegs ins Sunari-Beach-Resort, wo wir uns pünktlich um 17:00 Uhr in die Fluten des Pools stürtzten, um den Rest des Tages noch im wachen Zustand erleben zu können. So, nun auf zum Abendessen. Schliesslich ist morgen wieder `ne Menge los. Also, ihr Lieben zuhause, erfreut euch an euren seichten Temperaturen dort. Wir verlieren hier körpertechnisch so einige Liter Wasser und kommen mit dem Nachtanken kaum nach. 🙂
LG Marlis & Uwe
P.S.: Ich glaub’s ja nicht! Uwe liegt schon wieder hinter meinem Rücken flach und pennt. 🙂

Viel balinesische Kultur

Wir mit Tourguide Made Suardana
Tänzer vom Barong-Tanz-Schauspiel
Kehen-Temple
Auszeit
Ab heute sind wir nun auf Rundtrip durch Bali mit eigenem Fahrer und, was noch besser ist, mit eigenem deutschsprechenden Tourguide. Darauf haben wir ja garnicht zu hoffen gewagt. Hatte mich schon auf 5 Tage Englisch-quatschen eingestellt. Aber, um so besser! Nachdem wir unserem Guide Madee (Kadek Suardana v. Indonesia Journey) gesagt haben, dass wir wirklich Land & Leute kennenlernen wollen, war der Ehrgeiz bei ihm so richtig geweckt, und wir werden uns glücklich schätzen, alles über Kultur und Geschichte Bali`s erfahren zu können. Heute begann das z.B. mit einem Barong-Tanz-Schauspiel. Danach fuhren wir zum Kehen-Temple, der bereits im 14.Jahrhdt. erbaut wurde. Da man hier bei Tempel-Besuchen immer lange Sachen tragen muss, hatte ich hinterher damit zu tun, mir die Frauen vom Leib zu schütteln, die mir einen Batik-Sarong verkaufen wollten. Im Anschluss gings zum Lunch in ein Restaurant mit einem tollen Ausblick auf schönangelegte Reisterassen. Ein Erlebnis für sich! Der Nachmittag verging bei unserem vollen Programm wie nichts. Es folgten der Besuch des königlichen Gerichtshofes von Kerthagosa und der Fledermaus-Höhle von Goa Lawah – echt gruselig 😉 – aber auch sehenswert! Zum Trost checkten wir gegen 17:00 Uhr ins „Rama Candidasa“ ein, einem super Hotel mit echtem Südsee-Flair. Abendessen – bombastisch! Wir sind erledigt und müssen jetzt in der Horizontalen erstmal wieder unseren mentalen Speicher reinigen, um ihn morgen bei ähnlichem 8 – 9 stündigem Programm neu aufladen zu können. Macht’s bis dahin gut, allemann zuhause!
LG Marlis & Uwe
P.S. Schade, dass Germany vs. Serbien verloren hat :-(. Wir können hier Deutsche Welle Asia schauen.

Hurra wir sind Millionäre

Über den Wolken…
Gate vom Flughafen Denpasar
Heute ging es zeitig zum Flughafen. Hier hieß es einchecken nach Denpasar (Bali). Das ging auch alles glatt, die Überraschungen sollten aber nicht lange auf sich warten lassen. Nach 4,5 Std. Flug und 2-stündiger Einlasskontrolle (Wartezeit bei ca. 34°), beschlossen wir auf die Schnelle noch aus 100 EUR – 1.090.000 IDR zu machen. Damit sind wir zum ersten Mal wirkliche Millionäre (wenn auch nur in Indonesien). Draußen empfing uns unser immer noch gut gelaunter Tourguide für die nächsten 5 Tage.
Nächste Idee war, schnell in die kurzen Hosen zu springen und den Strand zu besichtigen. Dies verhinderte dann aber leider der Koffer von Marlis. Das Schloss ließ sich nicht mehr öffnen. Wir vermuten, dass der Koffer geöffnet und die Kombination vom Schloss dadurch verändert wurde. Mit Hilfe zweier Hotelangestellter (mit schwerem Gerät bewaffnet – Schraubenzieher, Säge, Meißel und Hammer), schaffte Uwe es den Koffer doch noch relativ unbeschadet zu öffnen. Da wir uns seit heute auf der Südhalbkugel befinden, wurde gegen 17:00 Uhr das Licht ausgeknipst (Sonne ging unter). Also Strand ade und auf zur Futtersuche.
LG Marlis und Uwe
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