Tagesarchiv Rocky Mountains

Der lange Weg nach Prince George

Jetzt gilt wieder Pacific-Time
Am Visitor-Center des Mount Robson NP
Typischer Schilderwald – hier Prince George

375 km ging es heute von Jasper (Alberta) nach Prince George (British Columbia). Das hört sich nicht viel an, kann jedoch sehr ermüdend sein, wenn man schnurgerade Straßen durch den Wald fährt und ständig an Warnschildern mit Hinweisen auf einen evtl. Wildwechsel vorbei kommt. Am Mount Robson NP tauchte dann urplötzlich das Schild mit dem Hinweis auf die neue Zeitzone auf – unser Tag verlängerte sich um eine Stunde.
Highlight des Tages war die Ansicht des Gipfels vom höchsten Berg der Rocky Mountains (3954 m ü. dM.). Vor 8 Jahren, als wir hier das letzte Mal vorbeikamen, hüllte sich der Gipfel in eine dicke, tiefhängende Wolkenschicht – und das soll oft vorkommen.
Über Prince George gibt es nicht viel zu berichten. Es ist eine kleine Industriestadt mit ca. 80.000 Einwohnern. Es gibt keine nennenswerten Hochhäuser und die Leute leben in einfachen Verhältnissen (wenn man von den Häusern in den Wohnvierteln ausgeht). Ein richtiges Zentrum (nach unseren Vorstellungen) konnten wir nicht entdecken. In Prince George macht man gezwungenermaßen Halt, wenn man weiter in den Norden will – so wie wir.

LG Marlis und Uwe

Jasper – Mount Whistler

Bergstation Mount Whistler
Blick auf Jasper
Auf dem Gipfel des Mount Whistler
Mount Robson – mit 3954m ü.dM, höchster Berg in den Rocky Mountains

Hallo Fangemeinde,

nach einem zünftigen Dinner in der Jasper Brewing Co., in der wir so x-verschiedene Biersorten ausprobiert haben (Honey Beer, Rockhopper…)
bitten wir vorab schon mal um Entschuldigung für unsere Schreibfehler :-).
Ansonsten haben wir heute in Jasper einen ruhigen Tag verlebt. Highlight war die Fahrt mit der Jasper Tramway zur Bergstation des Mount Whistler in eine Höhe von ca. 2267 m ü. dM. So blieben uns noch genau 127 Höhenmeter, die wir dann zu Fuß bewältigten. Oben angekommen, wurden wir mit einem tollen 360° Rundumblick belohnt.

Lake Beauvert an der Fairmont Jasper Park Lodge

Nachmittags schauten wir uns auf Empfehlung unserer Gastgeberin Annelies noch die Fairmont Jasper Park Lodge an. Da logiert übrigens auch gerne mal die englische Queen.

So, nun gehen wir schlafen. Morgen liegen wieder 380 km bis Prince George vor uns. Good night!

LG Marlis & Uwe

Icefield Parkway – Highway 93

Am Columbia Icefield

Ein kräftiges Yeehaa an alle, die genauso entspannt ins Wochenende gehen, wie wir ( nur mal abgesehen von den „kleinen Strecken“, die wir zwischendurch zurücklegen)!
So sind wir also heute früh am Morgen gegen 8:30 a.m. bei kühlen 2 Grad Celsius gestartet. Schliesslich wussten wir ja von unserer letzten Reise hierher, dass es entlang des Icefield Parkways viel zu sehen geben wird.
Weil, wie gesagt, das Wochenende naht und wir uns auch mal eine kleine Schreibpause gönnen wollen, lassen wir heute wieder die Bilder sprechen. Nur soviel, dass wir gegen 5:00 p.m. in Jasper bei wunderschönen 26 Grad Celsius eintrafen, d.h. für uns ist der Sommer nochmal zurückgekommen. In unserem B & B “ Austrian Haven “ haben wir ein tolles Honeymoon-Zimmer beziehen dürfen. Das müssen wir erstmal geniessen.

So, liebe Fangemeinde, bis morgen grüssen Euch herzlichst
Marlis & Uwe

Mistaya Lake
Peyto Lake
North Saskatchewan River
Columbia Icefield
In 100 Jahren soll es die Gletcherzunge nicht mehr geben.
Pause bei 26 °C am Athabasca River

Kleines P.S. an Hardy: Leider konnten wir nicht nochmal zu diesem einsamen wunderschönen Gletschersee am Mount Edith Cavell. Weisst Du noch, wo Du den Eisblock herumgetragen hast?! Leider wurde die Zufahrtsstrasse am 8.9. für Bauarbeiten bis 2010 geschlossen. So ein Pech aber auch! Ansonsten freuen wir uns, dass Ihr gut in Leipzig angekommen seid und wünschen Euch auch ein schönes WE!

Marlis bei der Arbeit am Blog

Heute mal nichts Neues

Am Lake Louise
Lake Louise – Am Ende vom See
Picknick auf dem Parkplatz am Lake Louise

… denn ( Hardy wird sich erinnern ) vor 8 Jahren waren wir auf den selben Pfaden hier unterwegs wie heute. Aber mal von vorn. Nach einem vorzüglichen Bagel-Frühstück im Rocky Mountain-Bagel Deli von Canmore (war im übrigen 20 Dollar/Pers. günstiger als das Frühstück in unserem Hotel) begaben wir uns auf den Weg nach Lake Louise. Eigentlich ein wunderschöner Ort zum Verweilen, aber ausgerechnet dann, wenn wir hier ankommen, werden regelmäßig grosse Busse mit Japanern ausgeschüttet. So entschlossen wir uns diesmal zu einer 2 stündigen Wanderung um den See. Wir haben es nicht bereut. Die Bilder sprechen für sich.

Lake Moraine
Kanufahrten auf dem See für 40$ / Std. möglich

Die nächste Etappe führte zum Lake Moraine und dann nach Banff. Aus unserer Sicht ist Banff unverändert überlaufen mit Touristen aus aller Welt, ansonsten aber ein hübscher Ort für Wanderer und Wintersportler.
Wir freuen uns schon auf morgen. Da werden wir uns zeitig in aller Frühe auf den Icefield Parkway begeben, um ausreichend Zeit für die hoffentlich noch vorhandenen Gletscher, und die schönen Wasserfälle am Wegesrand zu haben.

Gehabt Euch wohl, in der Hoffnung, dass wir morgen in unserem B&B in Jasper einen Internetanschluss haben.

LG Marlis & Uwe

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.