Tagesarchiv Stewart

Prince Rupert – Regen, Regen, Regen…

Abfahrt morgens in Stewart
Eingang zur Fischfabrik (Port Edward)
Anlagen für die Verarbeitung und Konservierung des Fisches
Blick aus unserer Unterkunft in Prince Rupert, das "Highliner Inn"

… und wenn es hier regnet, dann hört es scheinbar  nicht mehr so schnell auf. Ab 8:30 Uhr befanden wir uns schon auf der Piste. Grund, der Weg von ca. 450km (Stewart) nach Prince Rupert und der Hinweis, dass die historische Fischfabrik in Port Edward (die wir uns anschauen wollten) bereits um 16:00 Uhr schliessen sollte.
Gegen 14:30 Uhr erreichten wir das Museum der Fischfabrik, das sich aber  nicht als so toll herausstellte. Bei 12$ Eintrittsgeld hatten wir uns dann doch etwas mehr erwartet (im Vergleich zu anderen Sehenswürdigkeiten auf der bisherigen Strecke). Etliche Räumlichkeiten waren gesperrt und so blieb uns nur, durch die Scheiben der einzelnen Häuser zu schauen.
Prince Rupert ist eine typische kleine Hafenstadt. Wir haben die restliche Zeit genutzt, um ein wenig durch die Giftshops zu bummeln (da war es nämlich trocken). Morgen geht es früh um 4:00 Uhr aus den Federn, denn die Fähre nach Port Hardy startet um 7:30 Uhr – spätester „Check In“ für die Inside Passage soll um 6:00 a.m. sein. Na, wir sind schon sehr gespannt. Wenn wenigstens der Regen aufhört, können wir hoffentlich die 15-stündige Fahrt etwas geniessen.
Nun betet mal alle fleissig zum indianischen Sonnengott, dann wird das auch klappen und wir werden Euch im nächsten Artikel wieder schöne Bilder liefern können.

Bis dahin,

LG Marlis und Uwe

In Alaska gibt`s keine Bären … :-(

Warten am Fish Creek auf die Bären
Keine Bären zu sehen

… zumindest nicht, wenn wir da sind. Heute sollte eigentlich ein erfolgreicher Bärenpirsch-Tag werden, aber der ist mal grundlegend schief gegangen. Stunde um Stunde haben wir uns auf der Bearviewing-Plattform in Hyder die Füsse wund gestanden.  Dort hatte man uns den “ ultimativen Bären “ versprochen. Wer nicht kam, war der Bär! Eigentlich wollten wir nicht kampflos aufgeben, da wir von anderen begeisterten Bärenguckern sogar eine Videoaufnahme vom Vortag gesehen haben, in der ein Bär dort am Fish Creek auf Fischfang gegangen war. Also musste es ihn doch geben?!

Der Salmon Glacier zieht sich ca. 10km ins Tal.
Salmon Glacier

Na ja, irgendwann am Nachmittag waren wir dann leicht durchgefroren und beschlossen, doch unverrichteter Dinge abzuziehen. Inzwischen sind wir der Meinung, man hat uns hier eher „einen Bären aufgebunden“, als ihn mal für uns frei zulassen 🙂 . Dann eben beim nächsten Mal.

Zwischenzeitlich unternahmen wir (um uns nicht zu erkälten) einen kleinen Ausflug zum Salmon-Glacier. Wir haben es nicht bereut. Schaut Euch die Bilder an. Morgen geht`s nach Prince Rupert.

Ihr hört von uns!
LG Marlis & Uwe

Yippie, wir haben Alaska erreicht :-)

Ankunft Hyder - Alaska

Liebe Blogfreunde, heute mal ein kleines Resümee: Inzwischen liegen ganz genau 4000 km Wegstrecke hinter uns, wir haben den nördlichsten Punkt unserer Rundreise erreicht, und ( ich bin schon ganz traurig ;-(  ) in neun Tagen ist der ganze Spass schon wieder Geschichte. Na ja, aber wir leben ja in der Gegenwart und da zählt nur der Augenblick.

Lachsfang - eine Angel wird nicht benötigt
Historische Indianerdorf bei Hazelton

Somit haben wir heute `ne Menge mehr erlebt als gestern, wo es zwar weite Strecken zu fahren gab, aber kaum was zu erleben. Das war heute anders. Schon der 1. Stop am Hwy. 16 in Moricetown an einem Wasserfall ließ uns endlich das erleben, worauf wir lange warten mussten. Springende Königslachse, die von Indianern mit Netzen aus dem Wasser gefangen wurden. Bis zu 77 cm groß. Ein beeindruckendes Schauspiel. Den 2. Stop machten wir im historisch gut erhaltenen Städtchen Hazelton an das sich auch ein altes Indianerdorf mit originalgetreu erhaltenen Totempfählen (bis zu 100 Jahre alt) anschloß.

Wegweiser in der Wildnis
Berge von Wolken verhangen
Baer Glacier
Ende des Portland-Kanals

Nun folgten so an die 200 km nur durch einsame Wildnis. Alle halbe Stunde kam einem mal ein Auto entgegen. Dann ein Lichtblick, der phänomenale Bear-Glacier tauchte auf. Er reicht fast bis an die Strasse heran und sein jahrtausendesaltes Eis schimmert trotz des Regenwetters himmelblau. Ein irres Naturerlebnis. Nach diversen Fotos gings weiter nach Stewart in BC. Das legt am Ende des Portland-Kanals.  Hier werden wir nun 2 Tage verweilen und uns morgen auf ausgiebige Bärenpirsch nach Hyder/Alaska begeben. Da wir schon nachmittags hier waren, sind wir (von der Neugier angetrieben) noch über die Grenze nach Hyder gefahren, und haben uns diesen kleinen Ort mit gerade mal 95 Einwohnern noch angeschaut.

So, nun hofft mal, dass wir morgen „den ultimativen Bären“ fangen. Bis dahin mit lieben Grüssen

Marlis & Uwe

P.S. (1.) an Hardy: Melde Dich mal, damit wir wissen , ob es Dich noch gibt!

Schon mal reserviert - Hyder (AK)

P.S. (2.) an Norbert & Karin: Also, wir sind ja schon mal auf Suche nach Eurem Quadratmeter Schürfland in Alaska gegangen. Da wir Euch später logischerweise beim Goldschürfen helfen werden, haben wir für uns vier schon mal ein schmuckes Häuschen ausfindig gemacht.  🙂

370 km nordwestwärts – Smithers

Yellowhead Highway 16
Vanderhoof, geografische Mitte von BC
Unterwegs
Unterkunft "Sandman Inn", gefrühstückt wird morgen nebenan

Good evening an Euch da drüben in Europa,

zunächst erstmal wieder ein herzliches Dankeschön für die Kommentare, die Ihr uns so fleissig schickt! Obwohl wir hier im Urlaub sind, Ihr werdet es nicht glauben, aber wir freuen uns auch über ein bisschen Entertainment durch Euch alle. Also weiter so!
Ein paar liebe Grüsse von hieraus auch an Sylvia und Uwe! Ihr müsstet ja inzwischen von der Reise mit Sylvia`s Eltern zurück sein. Hoffentlich geht es Euch gut, im speziellen natürlich Sylvia!
Ansonsten standen heute 370 km nach Smithers an, die wir mit kleinen Pausen in ca. 5 Stunden absolvierten. Dabei passierten wir die geographische Mitte von British Columbia in Vanderhoof, und sorgten mit ein paar Fotospielchen für unsere eigene Unterhaltung beim fahrerischen Einerlei auf dem Highway. Smithers ist ein schöner kleiner Ort im nördlichen BC mit ca. 5000 Einwohner,  und im Winter ein super Skigebiet mit tollen Abfahrten aus  ca. 2000 m Höhe. Das Städtchen war schnell erkundet. Somit haben wir jetzt Zeit, uns auf unseren abwechslungsreichen Weg nach Stewart/Hyder (Alaska) morgen vorzubereiten und noch eine ausreichende „Mütze“ Schlaf zu nehmen.

Good night! Bis morgen, sofern man in Alaska schon was vom Internet gehört hat 🙂

LG Marlis & Uwe!

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