Tagesarchiv USA

5000km durch den Westen von Kanada – Resümee

Sky-Tower Harbor-Center in Vancouver
Farmers Market – Granville Island
Granville Island
Kurz vor dem Check-In nach Frankfurt

Ein letztes Hallo an unsere Fangemeinde! Nun sind wir wieder zuhause und unsere schöne Reise gehört leider schon der Vergangenheit an 🙁  . Jetzt gilt es tapfer zu sein, alles in der Erinnerung abzuspeichern und sich auf ein nächstes Mal zu freuen. Aber nun nochmal kurz zurück zum letzten Tag in Vancouver:

Nachdem wir alle Sachen für die Rückreise gerafft und  verstaut hatten, sind wir zu einem abschliessenden Besuch nach Granville Island aufgebrochen. Dort haben wir die uns noch verbleibende Zeit bis zum Abflug verbracht, sind über den Farmer`s Market gelaufen und haben in der warmen Sonne am False Creek gesessen. Um 13:00 Uhr Ortszeit (22:00 MESZ) gings los zum Flughafen, schliesslich mussten wir ja noch unseren Ford Explorer wieder abgeben. Schade, er war ein praktisches Gefährt und hatte uns über diese 24 Tage sehr treue Dienste geleistet. Um 16:40 Uhr war dann „Take off“ für unseren A340-600 nach Frankfurt. Die Family konnte uns pünktlich am Freitagnachmitag (25.9.) in TXL in Empfang nehmen.
Abschliessend danken wir Euch für Euer grosses Interesse an unserem Blog. Das habt Ihr uns jedenfalls mit weit über 400 Clicks in den zurückliegenden Tagen reichlich bewiesen.
Auch Sylvia und Uwe, die der Hauptgrund für uns waren, den Blog überhaupt anzulegen, haben unseren Reiseverlauf fleissig mitverfolgt.
Unser Dank gilt an dieser Stelle aber auch noch einmal Alternativ-Tours (Dr. U. Finke und T. Lindemann), die diese kontrastreiche Reise für uns zusammengestellt und bearbeitet haben. Sie haben uns damit einen interessanten und sehr abwechslungsreichen Reiseablauf ermöglicht und uns an Orte gebracht, die wir ohne ihre Mitwirkung nicht gefunden hätten.

Somit verabschieden wir uns an dieser Stelle – bis zur nächsten Reise.

LG Marlis & Uwe

Ein wenig Statistik muss auch sein

Zurückgelegte Kilometer: 5.566km

Beste Unterkunft
Hotel: Queen Victoria Hotel in Victoria
Lodge: Middle Beach Lodge in Tofino
Bed & Breakfast: Cedar Heights B&B in Cranbrook
Größtes Abenteuer Unterkunft: Lodgepole Tipi Village in Browning (MT)

Schönste Strecke: Icefield Parkway in den Rockies (Alberta)

Interessanteste Ortschaft
mit den wenigsten Einwohnern:
Hyder in Alaska

Weinempfehlung: Haynes Barn (Merlot Cabernet 2006), Ganton&Larsen Prospekt Winery – Okanagan Valley –

Bierempfehlung: Sleeman Honey Lager aus dem Brewing Pub in Jasper

Route:
5000 km durch den Westen von Kanada

In Alaska gibt`s keine Bären … :-(

Warten am Fish Creek auf die Bären
Keine Bären zu sehen

… zumindest nicht, wenn wir da sind. Heute sollte eigentlich ein erfolgreicher Bärenpirsch-Tag werden, aber der ist mal grundlegend schief gegangen. Stunde um Stunde haben wir uns auf der Bearviewing-Plattform in Hyder die Füsse wund gestanden.  Dort hatte man uns den “ ultimativen Bären “ versprochen. Wer nicht kam, war der Bär! Eigentlich wollten wir nicht kampflos aufgeben, da wir von anderen begeisterten Bärenguckern sogar eine Videoaufnahme vom Vortag gesehen haben, in der ein Bär dort am Fish Creek auf Fischfang gegangen war. Also musste es ihn doch geben?!

Der Salmon Glacier zieht sich ca. 10km ins Tal.
Salmon Glacier

Na ja, irgendwann am Nachmittag waren wir dann leicht durchgefroren und beschlossen, doch unverrichteter Dinge abzuziehen. Inzwischen sind wir der Meinung, man hat uns hier eher „einen Bären aufgebunden“, als ihn mal für uns frei zulassen 🙂 . Dann eben beim nächsten Mal.

Zwischenzeitlich unternahmen wir (um uns nicht zu erkälten) einen kleinen Ausflug zum Salmon-Glacier. Wir haben es nicht bereut. Schaut Euch die Bilder an. Morgen geht`s nach Prince Rupert.

Ihr hört von uns!
LG Marlis & Uwe

Yippie, wir haben Alaska erreicht :-)

Ankunft Hyder - Alaska

Liebe Blogfreunde, heute mal ein kleines Resümee: Inzwischen liegen ganz genau 4000 km Wegstrecke hinter uns, wir haben den nördlichsten Punkt unserer Rundreise erreicht, und ( ich bin schon ganz traurig ;-(  ) in neun Tagen ist der ganze Spass schon wieder Geschichte. Na ja, aber wir leben ja in der Gegenwart und da zählt nur der Augenblick.

Lachsfang - eine Angel wird nicht benötigt
Historische Indianerdorf bei Hazelton

Somit haben wir heute `ne Menge mehr erlebt als gestern, wo es zwar weite Strecken zu fahren gab, aber kaum was zu erleben. Das war heute anders. Schon der 1. Stop am Hwy. 16 in Moricetown an einem Wasserfall ließ uns endlich das erleben, worauf wir lange warten mussten. Springende Königslachse, die von Indianern mit Netzen aus dem Wasser gefangen wurden. Bis zu 77 cm groß. Ein beeindruckendes Schauspiel. Den 2. Stop machten wir im historisch gut erhaltenen Städtchen Hazelton an das sich auch ein altes Indianerdorf mit originalgetreu erhaltenen Totempfählen (bis zu 100 Jahre alt) anschloß.

Wegweiser in der Wildnis
Berge von Wolken verhangen
Baer Glacier
Ende des Portland-Kanals

Nun folgten so an die 200 km nur durch einsame Wildnis. Alle halbe Stunde kam einem mal ein Auto entgegen. Dann ein Lichtblick, der phänomenale Bear-Glacier tauchte auf. Er reicht fast bis an die Strasse heran und sein jahrtausendesaltes Eis schimmert trotz des Regenwetters himmelblau. Ein irres Naturerlebnis. Nach diversen Fotos gings weiter nach Stewart in BC. Das legt am Ende des Portland-Kanals.  Hier werden wir nun 2 Tage verweilen und uns morgen auf ausgiebige Bärenpirsch nach Hyder/Alaska begeben. Da wir schon nachmittags hier waren, sind wir (von der Neugier angetrieben) noch über die Grenze nach Hyder gefahren, und haben uns diesen kleinen Ort mit gerade mal 95 Einwohnern noch angeschaut.

So, nun hofft mal, dass wir morgen „den ultimativen Bären“ fangen. Bis dahin mit lieben Grüssen

Marlis & Uwe

P.S. (1.) an Hardy: Melde Dich mal, damit wir wissen , ob es Dich noch gibt!

Schon mal reserviert - Hyder (AK)

P.S. (2.) an Norbert & Karin: Also, wir sind ja schon mal auf Suche nach Eurem Quadratmeter Schürfland in Alaska gegangen. Da wir Euch später logischerweise beim Goldschürfen helfen werden, haben wir für uns vier schon mal ein schmuckes Häuschen ausfindig gemacht.  🙂

Wieder Online in Waterton

v.r.n.l. Norman, Angelika, Marlis
Tipi Village
Tipi – Einrichtung
Die Nächte waren kalt

Zwei abenteuerliche Nächte in Tipi-Village in Browning / Montana liegen hinter uns. Die Prärie von Montana ist einzigartig. Vielen lieben Dank an Angelika Harden-Norman und Darren Norman! Sie haben uns das Gefühl näher gebracht, wie schwer es für die Blackfeet-Indianer gewesen sein muss, in den Great Plains zu leben. Wir hatten nicht nur die Möglichkeit, auf sehr ursprüngliche Weise in einem Tipi mit einem Campfire in der Mitte zu übernachten, sondern haben auch mit ihnen gemeinsam gegessen. Das war wunderbar. Darren ist nicht nur ein großartiger Koch. Als geborener Blackfeet-Indianer konnte er uns auch viel über die Traditionen seiner Vorfahren vermitteln.

Einfahrt Glacier NP

Rückblick:
Am 06.09. sind wir im Glacier NP die Going-to-the-sun-road gefahren. Ein unbedingtes Muss für alle Montana-Besucher. Von Gletschern war bei den derzeitigen Umweltveränderungen nicht mehr viel zusehen. Dafür aber grandiose Berge , Seen und natürlich auch eine Menge Tiere.
Heute am 08.09. haben wir die USA nun wieder verlassen und sind zurück nach British Columbia in den Waterton Lakes NP gefahren. Die Landschaft hier ähnelt der des Glacier NP. Es gab Bisons und Bären zusehen und wir übernachten im Bayshore Inn mit Blick auf den Upper Waterton Lake.

Schwarzbär
Bison
Grizzly im Glacier Nationalpark

So long und mit lieben Grüssen
Marlis & Uwe

Blackfeet Tipi Village

Ein Hallo an alle, die schon sehnsuechtig auf eine Fortsetzung unseres Reiseblogs warten. Wir sitzen im Moment im Internet-Cafe von East Glacier in Montana. Unsere derzeitige Herberge, das Tipi-Village in Browning hat leider „No Connection“.
Nur so viel: „Die erste Nacht im Tipi (bei einer Windstaerke von ca. 50-60 Meilen / Stunde) war extrem kalt, um nicht zu sagen – sehr hart – fuer uns Naturburschen“.
Nachdem um Mitternacht unser Feuer im Tipi erloschen war, heulten nur noch der Wind und die Koyoten. Mehr dann hoffentlich morgen!

LG Marlis und Uwe

Tipi Village nähe Browning (Montana)

Montana – Big Sky Country

v.r.n.l Bill, Evelin, 2 Guest, Marlis

First: Dear Eveline and Bill! Our special thanks to you for your great hospitality, the fine “ 5 Star-Breakfast “ and the lovely conversation.

Your B&B is very nice. We will miss it and so we hope, someday we will
come back!

Hier geht es nach Montana
Big Fork - 10 Miles von Kalispell
Flathead Lake bei Big Fork

Und so machten wir uns schweren Herzens, aber den Blick nach vorne gerichtet, auf den Weg nach Kalispell-Montana. Wohl wissend, dass unsere Strecke heute nur halb soweit sein würde wie die von gestern. Landschaftlich befinden wir uns nun schon in den Ausläufern der Rocky Mountains, obwohl Kalispell als relativ kleine Stadt ( ca. 18 000 Einw.) in einem weiten Tal zwischen den Bergen liegt. Da bekommt der Name “ Big Sky Country “ eine Bedeutung. Unklar ist uns hingegen, warum wir hier kein Handy-Netz haben. Na, ist eben Cowboy-Land hier und noch viel urtümlicher als in Kanada. Hier kriegt man auch interessante Leute zu sehen. Zumal im Moment Labour-Day Weekend ist und alle hier haben langes Wochenende einschließlich Montag. Am Nachmittag folgten wir noch dem Tip von Eveline&Bill  in Cranbrook, und fuhren in das hübsche Städtchen Big Fork am riesigen Flathead Lake.
So, ihr Lieben, diesem ruhigen Tag folgt nun eine ruhige Nacht im RED LION Hotel in Kalispell. Morgen gehts durch den Glacier NP nach Browning ins Reservat der Blackfeet-Indianer. Dort werden wir in deren Tipi-Village erstmal ein 2 tägiges ausgiebiges “ Sit in“ veranstalten . Raucht vorab für uns schon mal `ne Friedenspfeife. Wir wissen nämlich noch nicht, ob wir dort Internetanschluss bekommen.
Good Night aus Montana!

LG Marlis & Uwe

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