Mossel Bay liegt nun bereits hinter uns, da wir dort leider nur eine Nacht im Point-Hotel direkt an der felsigen Küste hatten. Im Übrigen hattet Ihr Recht. Wir haben mal die Sonne bei Euch abgezogen und sie für den Rest des Urlaubs hier gebucht. Irgendwann musste diese verregnete erste Woche auch mal zu Ende gehen.

Der Tag in Mossel Bay bestand aus Besichtigung des historischen Stadtkerns und nachmittags aus Fotomotivsuche an der felsigen Küste.

Gestern begaben wir uns dann früh auf den Weg nach Oudtshoorn (besser gesagt nach Schoemanshoek) in der Kleinen Karoo. Unterwegs legten wir einen kurzen Stopp in der Cango Wildlife Ranch ein, um uns die wirklich gefährdeten Tierarten Afrikas nochmal von Nahem anzuschauen. Die Mutigste von uns vieren traute sich auch gleich mal zu einem Geparden ins Gehege. Aber seht mal auf den Bildern selbst…

 

Montana Guest Farm

Unseren Augen trauten wir nicht, als wir dann am Nachmittag auf das Gelände der Montana Guest Farm fuhren. Hatten wir einen Zeitsprung zurück gemacht? Man fühlt sich hier sofort in die Zeit von „Jenseits von Afrika“ versetzt. Alles wieder wunderschön im kolonialen Stil gebaut und eingerichtet, garniert mit frischen Rosen aus dem in voller Blüte stehenden Rosengarten der Farm. Unklar! Entsprechende Bedienstete wuseln „under cover“ auf dem Gelände durch die Gegend und alles wird hier wie von Geisterhand erledigt. Nur Alfred, der durchaus sehr talentierte Koch, erscheint öfter mal auf der Bildfläche.

Gestern Abend, nach einem sehr gelungenen Dinner mit Farmbesitzer Wolfgang Beitz, und einigen guten Flaschen Rotwein aus der Region, befanden wir uns dann in einer sehr anregenden und für uns auch informativen Unterhaltung um den politischen Fortbestand der südafrikanischen Republik. Die Beteiligten aus verschiedenen Ländern liessen dabei wirklich interessante Sichtweisen blicken.

Heute haben wir die Berge im Umland erkundet, indem wir den Swartberg-Pass mit den Autos erklommen sind (1585m Höhe) und den Cango Caves (spektakuläre Höhlen mit tollen Gesteinsformationen) einen Besuch abgestattet haben.

Morgen geht’s zum De Hoop Nature Reserve, wo uns ein Family-Chalet erwartet, aber sicher kein Internet. Also bleibt weiter schön gespannt, was noch kommt! So long und bis die Tage – wir vier!